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Sie macht ernst: Fährt Kader Loth wirklich zum ESC?

Wer beim Eurovision Song Contest vor vielen Millionen Zuschauer*innen weltweit sein Land vertreten will, muss schon gut bei Stimme sein, denn gesungen wird live. Das traut sich Kader Loth (50) aber durchaus zu. Vor wenigen Tagen hatte die TV-Persönlichkeit ihre Bewerbung für den deutschen Vorentscheid verkündet.

"Ein ganz, ganz gelungener Auftritt"

Es war wohl eine Spontanentscheidung, wie die ehemalige Dschungelcamperin gegenüber RTL erklärte: "Die Idee, beim ESC mitzumachen, kam mir spontan, als ich diesen tollen Song aufgenommen habe… Es ist ein Ohrwurm, mit dem sich, glaube ich, auch viele Frauen identifizieren können. Und warum soll ich damit nicht auf der ganz großen Bühne auftreten?" Bevor sie überhaupt zugelassen wird, musste sie per Video unter Beweis stellen, dass sie auch stimmgewaltig genug ist. Jetzt hat sie ihren ersten (Fast)-Live-Auftritt hinter sich, sang in der Olivia Jones Bar in der Großen Freiheit auf dem Hamburger Kiez. Der Einstieg lief ihrer Meinung nach schon mal gut. "Ich war sehr aufgeregt, aber das Publikum war so motiviert. Und alle haben mitgezogen, mitgefeiert. Ich fand wirklich ein ganz, ganz gelungener Auftritt."

Kader Loth verspricht frischen Wind

Ganz ohne Nervenflattern ging es bei Kader Loths Premiere dann aber doch nicht. "Ich hatte Lampenfieber", verriet sie 'Bild'. "Es war ja die Premiere von meinem Song. Die Leute haben mir bestätigt, dass der Song gut ankommt. Ich habe mich tierisch gefreut!" Dass man das nicht unbedingt mit dem größten Songwettbewerb der Welt vergleichen kann, weiß sie natürlich auch: "Beim ESC sitzen da natürlich andere Leute, echte Kritiker. Aber man wird ja von den Zuschauern gewählt – und die mögen meine Musik. Der Song ist ein Ohrwurm!“ Und Ohrwürmer gehen nun mal gut auf der großen Bühne. "Der Wettbewerb braucht frischen Wind. Ich kann den aufmischen, bringe Glanz, Gloria und Glamour mit", ist Kader Loth überzeugt — jetzt muss es nur noch mit dem Vorentscheid klappen.

Bild: picture alliance / PIC ONE | Brigitte Dummer