Mädchen erbittet DNS-Analyse: Hat der Weihnachtsmann diesen Keks angebissen?

Ein US-amerikanisches Mädchen hat ihre lokale Polizeibehörde um Mithilfe gebeten: Sie hat einen halben Keks eingeschickt, den sie am 25. Dezember gefunden hat. Sie will wissen, ob der Weihnachtsmann abgebissen hat.

Eine junge US-Amerikanerin hat einen angebissenen Keks an die örtliche Polizei geschickt und um einen DNS-Abgleich gebeten. Der soll zeigen, ob der Weihnachtsmann real ist. (Symbolbild: Getty Images)
Eine junge US-Amerikanerin hat einen angebissenen Keks an die örtliche Polizei geschickt und um einen DNS-Abgleich gebeten. Der soll zeigen, ob der Weihnachtsmann real ist. (Symbolbild: Getty Images)

„Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeibehörde, ich habe eine Probe von einem Keks und einer Karotte, die ich an Weihnachten für Santa und seine Rentiere vorbereitet hatte, genommen. Ich wollte fragen, ob sie damit einen DNS-Test machen können, um zu schauen, ob Santa echt ist?“

Die Verdächtigen: Santa und sein Rentier

Diesen Brief hat die Polizeibehörde von Cumberland, einer Stadt im US-Bundesstaat Rhode Island, am Wochenende auf Facebook veröffentlicht. Dazu heißt es: „Anfang Januar haben wir ihn von einer jungen Ermittlerin erhalten mit der Bitte um eine genetische Analyse eines halb verspeisten Kekses und einer angebissenen Karotte. Beide Beweismittel wurden am 25. Dezember gesammelt.“ Der Verdacht bestehe, dass der Weihnachtsmann den Keks gegessen und einer seiner neun Rentiere die Karotte angebissen habe.

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Der Polizeichef setzte daraufhin, wie es weiter in dem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag heißt, eine Investigativ-Einheit auf den Fall an. Sie soll die forensischen Beweise untersuchen. Denn, so begründet der höchste Polizist in Cumberland seine Entscheidung: „Die junge Frau hat offensichtlich ein feines Gespür für Fakten und den Vorgang einer polizeilichen Ermittlung. Zudem hat sie herausragende Arbeit geleistet, als sie die Beweismittel sicherte. Wir werden deshalb unser Bestes geben.“

Noch keine Ergebnisse

Tatsächlich wurden der Keks und die Karotte in kleinen Plastiktütchen verpackt bei der Polizei abgegeben. Das zeigen Fotos auf Facebook. Die Behörde hat die Beweise sorgfältig aufgenommen – wie sie es bei einem echten Fall getan hätte: alles wurde fotografiert, neben den Funden lag ein Zentimetermaß für die Relation, außerdem haben die Beamt*innen alles in einen Beweisbogen eingetragen mit dem Arbeitsauftrag „DNS-Abgleich, Bissspuren“.

Vermerkt wurde außerdem, dass die Zahnabdrücke an der Karotte mit den Rentieren des Verdächtigen abgeglichen werden sollten. Die Namen der Tiere: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitzer oder Rudolph.

Noch haben die Untersuchungen keine Ergebnisse geliefert, wie es in dem Facebook-Beitrag weiter heißt. Solange die Ermittlungen andauern, stehe man aber in engem Kontakt mit der „zukünftigen Polizeiermittlerin“. Man erwarte aber weitere Entwicklungen im Fall in den kommenden Wochen.

Mädchen ist überglücklich

Die Geschichte hat online viele Likes und Kommentare gesammelt, in denen es beispielsweise heißt: „Wirklich großartig! Vielen Dank an die Polizei, dass sie die Vorstellungskraft dieses intelligenten Kindes ernst nehmen. Und sollte der Weihnachtsmann tatsächlich schuldig sein, sollen sie nachsichtig mit ihm umgehen.“

Ein Kommentar ist offenbar von der Mutter des Mädchens, das die Beweise eingesendet hat. Sie schreibt: „Ein riesiges Dankeschön an den Polizeichef und seine ganze Polizeibehörde. Meine Scarlett ist so überglücklich, dass Sie sich ihrem Fall angenommen haben!“

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