Manipulierte Spielautomaten: Mutmaßlicher Automatenbetrüger in Köln festgenommen

Er und seine Komplizen sollen Manipulations-Chips in Spielautomaten eingebaut haben.

Die Polizei hat am Dienstagmorgen in einer bundesweiten Aktion Wohnungen, Spielhallen und Gaststätten durchsucht. Die Durchsuchungen richteten sich gegen mutmaßliche Automatenbetrüger, in Köln wurde der 41 Jahre alte Hauptbeschuldigte festgenommen.

Er und seine Komplizen sollen in mehreren hundert Fällen elektronische Manipulations-Chips in Geldspielautomaten von Gaststätten und Spielhallen eingebaut und weiter verkauft haben. Durch die Manipulation soll die Bande Gewinne in Millionenhöhe erzielt haben.

Etwa 240 Polizisten waren bundesweit im Einsatz

Durch einen Hinweis war die Polizei im Frühjahr 2016 auf die Täter aufmerksam geworden und hatte die Ermittlungsgruppe „Snack“ eingerichtet. Die Verdächtigen sollen unter anderem gewerbsmäßig technische Aufzeichnungen gefälscht haben. Allein für diesen Straftatbestand sieht das Gesetz für jeden Einzelfall eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

In Nordrhein-Westfalen durchsuchte die Polizei 50 Objekte, auch in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen gab es Durchsuchungen. Etwa 240 Polizisten waren bundesweit seit dem frühen Morgen im Einsatz. (hge)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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