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Marketing-Coup? Nutzt Marvel den Super Bowl als Werbefläche für "Deadpool 3"?

Im Februar 2016 kam der erste "Deadpool"-Film in die Kinos (erhältlich auf DVD und Blu-ray). Dieses Jahr erscheint der mittlerweile dritte Teil, erneut mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle. (Bild: 2015 Twentieth Century Fox)
Im Februar 2016 kam der erste "Deadpool"-Film in die Kinos (erhältlich auf DVD und Blu-ray). Dieses Jahr erscheint der mittlerweile dritte Teil, erneut mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle. (Bild: 2015 Twentieth Century Fox)

Bereits 2016 nutzte Hollywood-Star Ryan Reynolds den Super Bowl als Gelegenheit, um für den ersten "Deadpool"-Film zu werben, der zum Klassenschlager wurde. Wird die Marketingstrategie dieses Jahr für "Deadpool 3" wiederholt?

Für Football-Fans auf der ganzen Welt ist der Super Bowl das wichtigste Sport-Ereignis des Jahres - und für Unternehmen eine perfekte Werbebühne. So auch für die großen Hollywood-Studios: Lange Zeit haben sie den Super Bowl genutzt, um für ihre kommenden Produkte und Filme zu werben. Einer, der damals die Gelegenheit für den ersten "Deadpool"-Film nutzte, war Ryan Reynolds - mit Erfolg. Können Fans nun dieses Jahr einen Trailer zu "Deadpool 3" erwarten? Darüber spekuliert das Branchen-Magazin "The Hollywood Reporter".

2016 gelang Reynolds ein großer Marketing-Touchdown, als er das Wochenende rund um die Partei für eine Reihe von Werbeveranstaltungen nutzte. Auch ein Trailer-Spot wurde während des Showdowns zwischen den Denver Broncos und den Carolina Panthers veröffentlicht. Als "Deadpool" dann in den Kinos startete, wurde der Film zum Kassenschlager.

Steigende Kosten, weniger Werbeanzeigen

Die Chancen könnten also gut stehen, dass Disney und Marvel Studios den Super Bowl am 11. Februar - die Kansas City Chiefs treffen auf die San Francisco 49ers - in Las Vegas nutzen werden, um den ersten Trailer von "Deadpool 3" zu zeigen. Dieser soll am 26. Juli in die nordamerikanischen Kinos kommen.

In den letzten Jahren haben die Hollywood Studios zwar das Live-Event für Werbeanzeigen genutzt, mussten aber wegen der steigenden Kosten deutliche Abstriche machen. Wie "The Hollywood Reporter" berichtete, soll CBS dieses Jahr sieben Millionen Dollar für einen 30-Sekunden-Spot verlangen. Eine beliebte Option ist die offizielle Pre-Game-Show, in der es nur halb so viel kosten kann, Zeit für einen Filmspot zu kaufen.