Transfer-Krimi um Marokkos WM-Held

Nach dem Aus von Fredi Bobic als Sportgeschäftsführer will und muss Hertha BSC noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden! (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Die Zeit rennt allerdings, der neue sportliche Leiter Benjamin Weber kann nur noch bis Dienstagabend um 18 Uhr etwas bewirken - dann schließt nämlich das Transferfenster in Deutschland. „Das wird echt knackig, wir müssen sehen, was machbar ist“, sagte Ex-Akademieleiter Weber bei seiner Vorstellung am Sonntag.

Auf bis zu vier Positionen will sich der Hauptstadtklub verstärken. In Maximilian Philipp (Sturm/Wolfsburg), Gauthier Hein (Flügel/Auxerre), Jannik Vestergaard (Innenverteidiger/Leicester) und Selim Amallah (offensives Mittelfeld/Lüttich) sind bereits vier konkrete Namen ans Licht gekommen. „Wir haben einen klaren Plan“, so Weber.

Doch neben Philipp, der auf Leihbasis zu Werder Bremen wechselt, müssen die abstiegsgefährdeten Berliner vielleicht von einem weiteren Wunschspieler Abstand nehmen. Selim Amallah wird nach SPORT1-Informationen aller Voraussicht nach nicht zum Tabellenvorletzten der Bundesliga wechseln. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Investmentgesellschaft „777 Partners“ drängt Amallah zu Hertha-Wechsel

Der 26 Jahre alte Offensivspieler, der mit Marokko bei der WM Vierter wurde und in allen sieben Spielen auf dem Platz stand, möchte lieber zu Real Valladolid wechseln. Bei den Königlichen würde der WM-Held näher an seiner Heimat sein und zudem mit drei marokkanischen Landsleuten kicken. Er soll sich bereits in Spanien aufhalten und auf die Freigabe warten.

Diese verwehrte ihm bis zuletzt aber sein Klub Standard Lüttich! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Brisanter Hintergrund: Standard ist seit einem Jahr zu 100 Prozent in der Hand der Investmentgesellschaft „777 Partners“. Die US-Amerikaner stehen kurz vor einem Einstieg bei Hertha und möchten Amallah demnach künftig im Berlin-Trikot spielen sehen.

Dem Vernehmen nach soll die Hertha sogar bereit sein, eine Ablöse von rund 2 Millionen Euro für den im Sommer ablösefreien Offensivkünstler zu bieten. Amallah will aber lieber nach Valladolid.

Ausgang offen...

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