Werbung

"Wie ein Messer ins Herz!"

"Wie ein Messer ins Herz!"
"Wie ein Messer ins Herz!"

Tim Schreiber war untröstlich. Sein kapitaler Fehler im Halbfinale des DFB-Pokals war dem Torhüter von Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken selbst ein Rätsel. „Im Training hältst du von zehn Bällen zehn. Das kannst du nicht erklären“, sagte Schreiber nach dem 0:2 (0:0) gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern in der ARD.

Sein Patzer war der Anfang vom Ende des Saarbrücker Pokalmärchens. Schreiber ließ einen harmlosen Kopfball von Marlon Ritter zur Führung der Gäste durch Hände und Beine rutschen (53.).

„Man will nur im Boden versinken“

„Das hat das Spiel entschieden. Man will im Anschluss nur im Boden versinken“, sagte Schreiber und entschuldigte sich bei seinen Mitspielern, die ihn nach dem Abpfiff getröstet hatten: „Mir persönlich tut das leid, dass es durch meinen Fehler so zu Ende geht.“ Bei Sky ergänzte er: „Das ist wie ein Messer ins Herz.“

Kaiserslauterns Trainer Friedhelm Funkel nahm den Unglücksraben in Schutz. „Der Ball ist nicht mehr hochgekommen“, sagte Funkel.