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Messerattacke im Zentrum von Brüssel: Mehrere Personen verletzt

Bei einem Messerangriff in einer U-Bahn-Station in Brüssel direkt unter dem Hauptsitz der Europäischen Kommission sind am Montag drei Menschen verletzt worden, einer davon schwer.

Das bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber Euronews.

Der Verdächtige, ein 30-jähriger Mann, wurde von der belgischen Polizei noch am Tatort festgenommen.

Es gebe keine Hinweise auf Terrorismus, fügte die Brüsseler Staatsanwaltschaft hinzu.

Brüssels Bürgermeister Philippe Close lobte auf Twitter die Reaktion der Rettungsdienste für die „schnelle Festnahme des Täters“.

„Stechattacke in der Schuman-Station: Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bundes- und Landespolizeidiensten @zpz_polbru führte zur schnellen Festnahme des Täters“, schrieb er.

Die Feuerwehr wurde um 17:48 Uhr angerufen und um zwei Krankenwagen gebeten, sagte ein Sprecher gegenüber Euronews.

Die Polizei umstellte das Gebiet, der Verkehr wurde unterbrochen, während die U-Bahn-Station Schuman für die Öffentlichkeit geschlossen war.

Ein Zeuge sagte Euronews, der Angriff habe sich in einem U-Bahn-Wagen ereignet, als der Angreifer auf eine Frau mit einem Messer eingestochen und die Passagiere aufgefordert habe, auszusteigen.

Im Internet kursieren auch Videos der Festnahme.