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Miley Cyrus: Mehr als "nur" ein Popstar

Vom Disney-Kinderstar zur provokanten Pop-Prinzessin: Miley Cyrus hat über die Jahre hinweg eine erstaunliche Verwandlung hingelegt. Nun erscheint ihr neues Album "Endless Summer Vacation". Zeit, über die Seiten der Sängerin zu sprechen, die nur wenige von ihr kennen und die zeigen, dass hinter der Fassade des Popstars noch so viel mehr steckt.

Miley Cyrus will mit ihrem neuen Album durchstarten.
Miley Cyrus will mit ihrem neuen Album "Endless Summer Vacation" durchstarten. (Bild: Arturo Holmes/Getty Images)

Es gibt derzeit kaum einen kontroverseren Popstar als Miley Cyrus – ein Mädchen, das einst als Disney-Star Hannah Montana bekannt wurde und dann immer mehr mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machte, je älter sie wurde. Bei den MTV Video Music Awards 2013 sorgte sie für einen Skandal, als sie in einem Hauch von Latex twerkte und ihren Po während ihres Auftritts am Schritt von Sänger Robin Thicke rieb. Im Video zu ihrem Hit "Wrecking Ball" schaukelte sie nackt auf einer Abrissbirne und zerstörte darin nicht nur Wände, sondern auch endgültig ihr Braves-Mädchen-Image. Wilde Beziehungen, Ehe, Scheidung, Zungenküsse, Orgien, öffentliches Kiffen – Miley Cyrus machte ihrem Spitznamen "Geili-Miley" schon oft alle Ehre.

Mit ihrem neuen Album "Endless Summer Vacation" wagt Miley Cyrus nach über zwei Jahren Funkstille einen Neuanfang. Zeit, den Popstar auch von anderen Seiten kennenzulernen.

Diese 10 Fakten über die Sängerin kennen die wenigsten:

Miley Cyrus ist pansexuell: Miley Cyrus treibt es gerne wild. Dabei steht die Künstlerin nicht nur auf Männer, sondern auch auf Frauen und identifiziert sich als "pansexuell". Das bedeutet, dass sie alle Personen sexuell anziehend findet und diese nicht nach ihrer Geschlechtsidentität auswählt. Ihr Coming-out hatte Miley Cyrus übrigens schon im Alter von 14 Jahren.

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"Ich erinnere mich daran, meiner Mutter gesagt zu haben, dass ich Frauen auf eine andere Art bewundere. Sie fragte mich, was ich damit meine und ich sagte 'Ich liebe sie. Ich liebe sie, wie ich Jungs liebe'", erklärte Cyrus gegenüber dem Paper Magazine.

Miley Cyrus wollte gar nicht Hannah Montana spielen: Wie das Rolling Stone Magazine berichtet, sprach die Sängerin eigentlich für die Rolle der Lilly vor, Hannahs bester Freundin. Diese fiel später Emily Osment zu.

Emily Osment und Miley Cyrus in
Emily Osment und Miley Cyrus in "Hannah Monatana". (Bild: Eric McCandless/Disney Channel via Getty Images)

Miley Cyrus hat eine soziale Ader: Ihre mediale Aufmerksamkeit nutzt die Sängerin auch auf sinnvolle Weise. 2014 gründete sie die Happy Hippie Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die obdachlosen Jugendlichen, jungen LGBTQ-Menschen und anderen gefährdeten Bevölkerungsgruppen konsequente Unterstützung bieten soll.

Miley Cyrus heißt gar nicht Miley: Die Sängerin kam als Destiny Hope Cyrus auf die Welt. Weil sie als Kind oft gelächelt hat, bekam sie den Spitznamen "Smiley" – irgendwann wurde daraus Miley. Im Januar 2008 ließ sie ihren Namen offiziell von Destiny Hope in Miley Ray Cyrus ändern. Den mittleren Namen widmete sie ihrem Großvater Ronald Ray Cyrus.

Dolly Parton ist ihre Patentante: Die Country-Ikone und und Mileys Vater Billy Ray Cyrus sind seit langer Zeit eng miteinander befreundet. Deshalb wurde Parton die Ehre zuteil, ihre Patentante zu werden. "Niemand gibt Miley Ratschläge. Sie ist genauso eigensinnig wie ich, aber wir respektieren uns beide. Und wir tauschen uns aus", sagte Parton einst über ihr berühmtes Patenkind.

Dolly Parton ist Miley Cyrus' Patentante. (Bild: Kevin Winter/Getty Images for The Recording Academy)
Dolly Parton ist Miley Cyrus' Patentante. (Bild: Kevin Winter/Getty Images for The Recording Academy)

Miley Cyrus hat eine Herzerkrankung: Sie leidet unter einer belastenden Herzstörung namens Tachykardie, auch als Herzrasen bekannt. "Die Art von Tachykardie, die ich habe, ist nicht gefährlich. Es tut mir nicht weh, aber es stört mich", schreibt die Künstlerin in ihren Memoiren "Miles to Go" und fügt hinzu: "Es gibt nie eine Zeit auf der Bühne, in der ich nicht an mein Herz denke."

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Miley Cyrus' Song "We Can't Stop" war eigentlich nicht für sich gedacht: Wie Billboard berichtet, hatte der Produzent des Hits, Mike WiLL Made-It, das Lied ursprünglich für Rihanna geplant. Doch da Rihanna gerade erst ihr Album "Unapologetic" herausgebracht hatte, wurden er und Sony auf Miley Cyrus aufmerksam und fanden, dass die Nummer für den Popstar perfekt ist.

Miley Cyrus war vor Liam Hemsworth noch Jungfrau: Auch wenn man das bei der Skandalnudel vielleicht nicht glauben mag, aber Miley Cyrus hatte ihr erstes Mal mit 16 Jahren – und zwar mit ihrem späteren Ehemann Liam Hemsworth. "Ich bin nie so richtig weit mit einem Typen gegangen – bis ich 16 Jahre alt war. Und den habe ich dann geheiratet", gestand sie.

World Premiere of Thor: Ragnarok - Los Angeles, California, U.S., 11/10/2017 - Liam Hemsworth and Miley Cyrus. REUTERS/Mario Anzuoni
Mit Liam Hemsworth war Miley Cyrus verheiratet. (Bild: REUTERS/Mario Anzuoni)

Ihrem damaligen Zukünftigen verschwieg sie das aber: "Ich log ihn an und sagte ihm, dass er nicht mein Erster war. Ich wollte nicht wie ein Loser rüberkommen." Erst zehn Jahre später beichtete sie ihm die Wahrheit.

Miley Cyrus ist eigentlich Linkshänderin: Ihr Vater brachte ihr jedoch bei, mit der rechten Hand Gitarre zu spielen und zu schreiben. Sie behielt das bei und lernte, mehr mit rechts zu machen. Auch ihre Autogramme schreibt sie mit der rechten Hand.

Miley Cyrus kifft nicht mehr: In der Vergangenheit sorgte der Popstar aufgrund seiner Liebe für Cannabis immer wieder für Schlagzeilen. Inzwischen soll Miley Cyrus laut ihrer Mutter Tish jedoch das Kiffen von THC aufgegeben haben. "Jeder denkt, dass Miley dieses wilde Ding macht", sagte ihre Mutter im "Chicks in the Office"-Podcast. "Zuallererst raucht Miley nur noch CBD und sie trinkt nicht. Sie ist die gesündeste Person, die ich kenne. Sie ist einfach so solide."

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