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Naomi Watts: Noch immer zerstört über den Verlust ihres Vaters

Naomi Watts credit:Bang Showbiz
Naomi Watts credit:Bang Showbiz

Naomi Watts wird „niemals“ über den Tod ihres Vaters hinwegkommen.

Die 55-jährige Schauspielerin war erst sieben Jahre alt, als ihr Vater Peter, der Toningenieur bei der Band Pink Floyd war, im Alter von nur 31 Jahren an einer Überdosis starb. Jetzt gab Naomi in einem Interview offen wie selten zu, dass sie auch heute noch ihre Arbeit brauche, um mit der Trauer umzugehen.

Dem Magazin ‚Marie Claire Australia‘ sagte sie: „Die Trauer geht nie weg, aber wenn man [verschiedene Rollen in Filmen] spielt, findet man neue Wege, sie zu verstehen. Bis heute als 55-jährige Frau wünschte ich, ich hätte miterlebt, wie es ist, einen Vater zu verschiedenen Zeiten in meinem Leben zu haben, mit dem ich sprechen kann. Ich wünschte, er wäre da gewesen, um mir auf die Schulter zu klopfen, wenn ich erfolgreiche Momente oder komplexe Momente hatte, die mir Sorgen machten.“

Als sie zuvor über ihren frühen Verlust nachdachte, erklärte sie, dass sie fast fünf Jahrzehnte später immer noch damit zu kämpfen habe, ihren Vater nicht mehr um sich zu haben. Im Jahr 2021 sagte sie der australischen ‚Vogue‘: „Da ich damit aufgewachsen bin, meinen Vater in einem sehr frühen Alter zu verlieren, denke ich, dass das eine Geschichte ist, die ich gut kenne. Im reifen Alter von 52 Jahren sind die Dinge immer noch dabei, sich zu sortieren. Dadurch verlierst du einen Teil von dir selbst. Man hat das Gefühl, dass man in gewisser Weise nicht vollständig ausgebildet ist.“ Ihre Mutter Miv, die sich von Peter trennte, als Naomi vier Jahre alt war, stellte fest, dass sein Tod zwar „Narben hinterlassen“ habe und „ein Schock“ gewesen sei, ihre Tochter aber auch „entschlossen“ gemacht habe. Gegenüber ‚Daily Mail Australia‘ sagte sie: „Sein Tod hat Naomi unglaublich entschlossen gemacht. Es hatte eine tiefgreifende Wirkung auf sie, wie auf die ganze Familie. Es ist eine schreckliche Sache, die jemandem passiert, besonders in dem Alter, in dem sie ihren Vater brauchte. Wir hatten keine Ahnung, dass er überhaupt Heroin konsumierte.“