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Natalie Portman: Der Kampf ist noch lange nicht vorbei

Natalie Portman credit:Bang Showbiz
Natalie Portman credit:Bang Showbiz

Natalie Portman macht sich Sorgen um die Sicherheit von Frauen am Arbeitsplatz.

Die Schauspielerin unterzeichnete 2018 zusammen mit anderen Stars wie Reese Witherspoon und Eva Longoria einen Brief an die ‚New York Times‘, in dem sie ein Ende sexueller Belästigung am Arbeitsplatz forderte. Doch sieben Jahre nach dem Beginn der #MeToo-Bewegung ist sich die Hollywood-Darstellerin nicht sicher, ob sich viel geändert hat.

Im Gespräch mit dem australischen ‚Marie Claire‘-Magazin zieht die 42-Jährige eine durchwachsene Bilanz. „Ich wünschte, ich könnte sagen, dass es nur um die Gefahr für Frauen geht und darum, dass Frauen am Arbeitsplatz sein können, ohne sich um ihre körperliche Sicherheit sorgen zu müssen. Leider ist das nicht der Fall, aber zumindest ist das Gespräch in Gang gekommen und das Bewusstsein hat sich in einer Weise entwickelt, die hoffentlich die Bedingungen verbessert hat. Aber es ist noch lange nicht vorbei, es ist immer noch ein ständiger Kampf“, erklärt sie.

Die ‚Black Swan‘-Darstellerin fügt hinzu: „Es gibt Fortschritte, vor allem, weil die Leute darüber reden. Aber ich glaube, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.“ Sehr positiv findet Natalie den Erfolg von Greta Gerwigs ‚Barbie‘-Film, der an den Kinokassen fast 1,5 Milliarden Dollar einspielte. „Ich war so begeistert von dem außergewöhnlichen Erfolg von ‚Barbie‘“, schwärmt sie. „Ich glaube, es öffnet wirklich die Tür für viele Menschen, denn leider ist der Beweis immer der finanzielle Erfolg. Der ‚Barbie'-Film hat bewiesen, dass [eine weibliche Regie und Besetzung] sehr, sehr erfolgreich sein können. Ich glaube, das wird noch viel mehr Leuten helfen, ihre Filme zu machen.“