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Nationalpark in Flammen: 2.000 Hektar Wald zerstört

In Argentinien hat ein Feuer bereits fast 2.000 Hektar Wald im Nationalpark Los Alerces zerstört. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen mit Unterstützung von zwei Löschflugzeugen und drei Hubschraubern gegen die Brände. Ein Übergreifen auf die nahegelegenen Städte Esquel und Trevelin soll verhindert werden. Das Feuer war vergangene Woche ausgebrochen. Zuvor hatten im normalerweise kühlen und windigen Patagonien Temperaturen von bis zu 40 Grad Celcius geherrscht.

Der Gouverneur der Region Chubut geht davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. In einem Radiointerview machte er Mitglieder des Mapuche-Stammeswiderstands (RAM) verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine indigene Splittergruppe, die im 19. Jahrhundert verstaatlichten Landbesitz zurückfordert


Der Nationalpark umfasst mehr als 230.000 Hektar und wurde von der Unesco im Jahr 2017 als Weltkulturerbe eingestuft.