Neu im Kino: „Hexen hexen“: Die Böse steht Anne Hathaway gut

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Schon die Buchvorlage „Hexen hexen“ von Roald Dahl aus dem Jahr 1983 konnte Alpträume verursachen: Da gibt es eine weltweite Verschwörung von kinderlosen Frauen, also Hexen, deren Plan es ist, alle Kinder in Mäuse zu verwandeln. Sie tragen Perücken, um ihre Glatze zu verbergen, Handschuhe über Krallen und an ihren Mündern haben sie Narben – weil ihr Gesicht zu einer breiten, fiesen Fratze werden kann.

Die Gesichtsnarbe ist eine Neuerung aus dem Film, der in dieser Woche in die Kinos kommt. Regisseur Robert Zemeckis („Forrest Gump“) hat damit die zweite große Verfilmung nach der 1990er-Version von „Hexen hexen“ gedreht. Auch bei Zemeckis steht und fällt der Film mit der Rolle der Oberhexe.

„Hexen hexen“: Der Trailer zum Film

Jahzir Bruno als kleiner Hexenjäger, hier mit Stanley Tucci (r.) und Octavia Spencer.<span class="copyright">dpa</span>
Jahzir Bruno als kleiner Hexenjäger, hier mit Stanley Tucci (r.) und Octavia Spencer.dpa

Anne Hathaway spielt sie mit einer Bösartigkeit, die an eine Mischung aus „Der Teufel trägt Prada“ und „Venom“ erinnert. Nur, dass sie „neuen“ Hexen auch schweben können, ist so eine der Ideen, die wie ein „zu viel“ wirkt. Warum steigen Hexen auf Stühle aus Angst vor Mäusen – und fliegen nicht?

Weniger gruselig als vor 30 Jahren

Großartig ist der Kinderdarsteller Jahzir Bruno, der kleine Hexenjäger, der leider im zweiten Teil des Films nur noch als Stimme zu hören ist. Seine Trauer zu Beginn über den Tod seiner Eltern kann auch nicht durch die lustige Tanzeinlage seiner Großmutter (Oscarpreisträgerin Octavia Spencer) aufgehellt werden. Unverständlich, dass dieser Film ab 6 Jahren freigegeben ist – dabei ist er alles in allem weniger gruselig als die 30 Jahre al...

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