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Neues Buch über britische Royals: Das sind die fünf größten Aufreger

So einträchtig beisammen hat man die Königsfamilie schon lange nicht mehr gesehen. Im Buch "Endgame" behauptet Omid Scobie, dass es hinter den Kulissen sogar noch schlimmer zugeht, als man bisher dachte. (Bild: Lorna Roberts/Shutterstock.com)
So einträchtig beisammen hat man die Königsfamilie schon lange nicht mehr gesehen. Im Buch "Endgame" behauptet Omid Scobie, dass es hinter den Kulissen sogar noch schlimmer zugeht, als man bisher dachte. (Bild: Lorna Roberts/Shutterstock.com)

Das Leben der britischen Königsfamilie steht derzeit medial einmal mehr im Fokus: Erst startete die finale Staffel der Netflix-Serie "The Crown" mit den Geschehnissen rund um den Tod von Prinzessin Diana (1961-1997), und am heutigen Dienstag erscheint auch noch das Buch "Endgame: Inside the Royal Family and the Monarchy's Fight for Survival". Mit seinen angeblichen Enthüllungen sorgt Autor Omid Scobie (42), der als Vertrauter von Prinz Harry (39) und Herzogin Meghan (42) gilt, für mächtig Wirbel. Bereits vorab berichteten britische Medien wie "The Sun" und "Independent" über die größten Aufreger, die der Journalist aus den Palastmauern erfahren haben will.

Zwist zwischen König Charles und Thronfolger William?

Bei der Krönung am 6. Mai 2023 rührte Prinz William (41) die Welt, als er seinen Vater Charles III. (75) küsste. Doch hinter den Kulissen soll es keineswegs so harmonisch zwischen dem König und seinem Nachfolger ablaufen. Scobie soll den Berichten zufolge in seinem Buch über eine angebliche Kluft beim Vater-Sohn-Duo hinweisen. Er beschreibt William als ehrgeizigen, hitzköpfigen Prinzen, der zur Zukunft der Monarchie ganz andere Vorstellungen als Charles habe. Die Büros der beiden stünden in ständiger Konkurrenz, was in den kommenden Jahren zu einem Problem für "die Firma" werden könne.

Royal-Experten stritten diese Behauptungen jedoch in den vergangenen Tagen ab. Der Autor Phil Dampier etwa sagte der "Sun": "Es ist völliger Unsinn zu behaupten, dass William und der König jemals in Streit geraten würden." Die beiden stehen sich demnach "unglaublich nahe".

Das sieht Omid Scobie anders: Er behauptet, dass sich Vater und Sohn hauptsächlich in ihrer Enttäuschung über Prinz Harry einig seien.

William will sich nicht mit Harry versöhnen

Die Entzweiung der Königsfamilie nimmt offenbar einen großen Stellenwert in dem Buch ein. Und laut Omid Scobie wird der Bruch auch nie wieder gekittet. Das liege vor allem an William, der sich gar nicht mehr mit seinem kleinen Bruder versöhnen wolle, meint der Autor. William sei davon überzeugt, dass Harry von einer "Armee von Therapeuten" einer Gehirnwäsche unterzogen werde: "Er hat das Gefühl, Harry verloren zu haben und möchte diese Version von ihm nicht mehr kennenlernen", zitiert er eine dem Thronfolger nahestehende Quelle.

Er schreibt auch, dass Harry in den letzten Stunden der Queen (1926-2022) angeblich regelrecht von William ignoriert wurde. Der Thronfolger habe Harry damit allein gelassen, die Anreise nach Balmoral zu organisieren, heißt es im Buch. Auch die Todesmeldung soll Harry nicht von seiner Familie erhalten haben, sondern über Meghan, die die Nachricht in einer Eilmeldung der BBC gesehen habe. Dass er die traurige Meldung damit erst erfuhr, als die Welt bereits informiert war, soll ihn "am Boden zerstört" haben. Ein Freund des Herzogs von Sussex soll dem Buchautor gesagt haben: "Seine Beziehung zur Königin war alles für ihn. Sie hätte gewollt, dass er es wusste, bevor es an die Welt ging."

Rassismus-Skandal noch größer

Im März 2021 hatten Harry und Meghan im Interview mit Oprah Winfrey (69) behauptet, dass ein Mitglied der Königsfamilie vor der Geburt von Söhnchen Archie (4) Bedenken wegen seiner Hautfarbe geäußert haben soll. Der Umgang damit sei ein weiterer Skandal: Denn seitdem soll ihnen gegenüber niemand außer Charles das Thema angesprochen haben. "Das Schweigen hat für große Verwirrung und Aufregung gesorgt", zitiert Scobie eine den Sussexes nahestehende Quelle. Zudem behauptet er auch, dass Meghan nicht nur einer, sondern sogar zwei Personen am Hofe rassistische Äußerungen vorwerfe.

Kate lästert gerne über Meghan

Nicht nur die Beziehung zwischen den Brüdern, sondern auch zwischen ihren Frauen soll noch schlimmer als bisher bekannt sein. Unter Berufung auf mehrere Quellen behauptet Omid Scobie, Kate sei nie ein Fan von Meghan gewesen. Das Verhältnis soll von Beginn an "frostig" gewesen sein. Eine Person habe ihm sogar erzählt, die Prinzessin von Wales habe "mehr Zeit damit verbracht, über Meghan zu reden als mit ihr". Die ehemalige Schauspielerin sei am britischen Hofe als schwierig angesehen worden, "weil sie eine Meinung hatte". Im Gegensatz dazu habe Kate "ihr authentisches Selbst erfolgreich sublimiert und ist zu einem Rätsel für die Öffentlichkeit und vielleicht sogar für sich selbst geworden". Sie habe ihre Rhetorik in "mehreren Runden Sprachunterricht" derart schleifen lassen, dass sie nun "vornehmer" klinge als ihr Ehemann.

Charles unterstützt Andrew trotz des Missbrauch-Skandals

Liebt Charles etwa seinen kleinen Bruder Prinz Andrew (63) mehr als seinen Sohn Harry? Diese Behauptung stellt Scobie laut den Berichten ebenfalls auf. Denn obwohl Andrew wegen seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) öffentlich in Ungnade gefallen ist, habe der König weiterhin eine Schwäche für seinen Bruder und habe sich inmitten des Skandals vor allem Sorgen darum gemacht, wie Andrew das ganze psychisch verkraftet. "Charles hatte Tränen in den Augen, weil er um die geistige Gesundheit des beschämten Herzogs fürchtete", heißt es im Buch. Charles habe zum Beispiel auch nicht gewollt, dass Andrew seine Titel entzogen werden und als arbeitender Royal zurücktreten muss. Dass er seinem Bruder trotz des Skandals schließlich sogar das einstige Zuhause von Harry und Meghan, Frogmore Cottage, als Wohnsitz angeboten habe, sei der "letzte Schlag" für das Herzogspaar gewesen. Es sei "zweifellos" ein Seitenhieb gegen Harry und Meghan, findet Omid Scobie.