Nord-Irak: FDP-Mitglied schickt Botschaft auf einer Granate an die ISIS

Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie das Video von Tobias Huch.

Der Mann aus Mainz steht in voller Kampfausrüstung im umkämpften Sindschar-Gebirge, wo sich ISIS und Kurden erbitterte Kämpfe liefern. Das ist der Schauplatz für seinen kontroversen Video-Gruß an die Terrormiliz. Er reagiert damit auf ein Interview von CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer, der einem deutschen IS-Kämpfer kürzlich Sätze wie „Stecht sie ab mit dem Messer“ entlockt hatte.

Statt auf die üblichen Kommunikationsmittel zurückzugreifen, schreibt Huch nach kurzer EInleitung seine ironische Frage - „ob das, was die da veranstalten, wirklich der Islam ist“-  auf eine Panzerfaust, die einer der kurdischen Kämpfer in der Hand vor die Kamera hält. „Wir werden' s ihnen in den nächsten Tagen zustellen - mal schauen, wie die Antwort ist."

Der Clip sieht aus, wie eine Provokation. Laut eigener Aussage engagiert sich Huch aber eigentlich für eine friedliche Lösung des Konflikts und leistet bereits seit Monaten humanitäre Hilfe für die Menschen in der umkämpften Region. Er wolle mit diesem Video schlichtweg drastisch zeigen, „ISIS wird intensiv bekämpft, teilweise sogar zurückgeschlagen.“ Doch der Film des bisher unbekannten Liberalen kommt bei den Usern nicht gut an, zu zynisch sei das Video gemessen an der Ernsthaftigkeit des Themas.






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