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Notre-Dame hat einen neuen Dachstuhl

Der französische Präsident Emmanuel Macron veröffentlichte am Samstag auf der Online-Plattform X ein Video vom Richtfest und bekundete den "Stolz Frankreichs".

Restaurierung mit mittelalterlichen Techniken

Einer der monatelang mit vorallem mittelalterlichen Techniken in den französischen Werkstätten an dem Dach gearbeitet hat, ist der Zimmermann Peter Henrikson aus Minnesota. Er kam wie viele andere Kollegen zu der Feier nach Paris:

"Es ist erstaunlich das hier zu sehen und zu wissen, dass es genauso aussieht wie vorher. Da es sich um Handarbeit handelt, wurde viel Wert auf Details gelegt, um sicherzustellen, dass es genauso aussieht wie vor dem Brand."

"Abgesehen davon, dass ich an diesem unglaublichen historischen Denkmal arbeiten kann, ist es so beeindruckend, all die anderen Handwerken zu sehen, die hier am selben Projekt arbeiten, die Bildhauer in ihren Werkstätten, die Maurer, die Steinmetze, die Experten für Glasrestaurierung, die Orgelexperten. Es ist unglaublich, es ist wirklich eine Stadt in der Stadt", so der Zimmermann Hank Silver.

Wiedereröffnung ist für 8. Dezember geplant

Mit dem neuen Dachstuhl ist elf Monate vor der geplanten Wiedereröffnung der weltberühmten Pariser Kathedrale ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Notre-Dame soll am 8. Dezember für Gottesdienste öffnen. Staatschef Macron hatte nach dem Brand einen Wiederaufbau innerhalb von fünf Jahren versprochen

Die frühgotische Bischofskirche Notre-Dame ist ein Wahrzeichen von Paris. Sie liegt auf der Seine-Insel Ile de la Cite im historischen Zentrum und wurde vor der Katastrophe von rund 12 bis 14 Millionen Menschen jährlich besucht. Das Feuer war im April 2019 bei Renovierungsarbeiten ausgebrochen; es zerstörte Dächer und Dachstuhl, Teile der Gewölbe sowie den Vierungsturm.