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Paul McCartney: So überwand John Lennon seinen Brillen-Komplex

Paul McCartney (l.) erinnert sich noch gut an die Unsicherheiten seines Bandkollegen John Lennon. (Bild: imago/ZUMA Press)
Paul McCartney (l.) erinnert sich noch gut an die Unsicherheiten seines Bandkollegen John Lennon. (Bild: imago/ZUMA Press)

Beatles-Legende John Lennon (1940-1980) hat es gehasst, seine Brille zu tragen - bis Rock'n'Roll-Star Buddy Holly (1936-1959) mit einer dicken Hornbrille die Musikszene aufmischte. Das verrät Bandkollege Paul McCartney (81) in einer neuen BBC Radio 2-Dokumentation, wie die "Daily Mail" berichtet.

"John hatte damals diese Hornbrille, und wenn ein Mädchen vorbeikam, nahm er seine Brille ab, steckte sie in seine Tasche und schielte, während sie vorbeiging", so der britische Musiker in der Doku. "Und ich sagte: 'Du siehst ziemlich gut aus, die Brille ist gut.'" Doch das habe den "Yesterday"-Interpreten damals nicht interessiert.

Buddy Holly inspirierte John Lennon mit seinem Look

Erst US-Musiker Charles Hardin "Buddy" Holly machte John Lennon Mut. "Als Buddy kam, blieb die Brille auf", erzählt Paul McCartney. "Es war wie bei Harry Potter mit all den Kindern." Da das Markenzeichen des "Peggy Sue"-Sängers eine dicke, schwarze Hornbrille war, habe sich Lennon getraut, zu seiner zu stehen. Die Beatles seien damals alle begeistert vom Talent von Buddy Holly gewesen. "Wir dachten, das ist es, was wir tun müssen", sagt der Singer-Songwriter.

Buddy Holly trat zu seiner Zeit auch im Vorprogramm von Elvis Presley (1935-1977) auf. Am 3. Februar 1959 kam er mit nur 22 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.