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Peter Kloeppel zu seinem Ausstieg bei ‘RTL Aktuell’: Sehnsucht nach etwas Verrücktem

Peter Kloeppel (65) will nicht mehr Nachrichten moderieren. Seit 1992 war er als Chefmoderator für 'RTL Aktuell' seit 1992 aktiv, aber nun ist Schluss. Im Interview mit dem 'Stern' gab er bekannt, dass er sich im kommenden August von dem Fernsehstudio, das seine Karriere geprägt hat, verabschiedet.

Gern so anarchistisch wie Jan Böhmermann

Als Nachrichtenmoderator musste der Nachrichtenmann stets seriös wirken, das war er der Rolle schuldig. Das hat der Vater einer erwachsenen Tochter auch immer gut hinbekommen, aber so ganz glücklich war er mit seinem ernsten Image nicht und wäre gern ein anderer. "Manchmal würde ich auch gerne mehr aus mir rausgehen im Fernsehstudio. Ich bin das nicht, ich weiß", verriet der einstige RTL-Chefredakteur. "Aber ich gebe offen zu: Ich wäre manchmal gerne so anarchistisch wie Jan Böhmermann." Und er hat es noch nicht ganz abgeschrieben. "Das sind manchmal die Momente, in denen ich denke: Mensch, wenn du nochmal was Neues machen würdest, dann was Verrücktes." Jetzt weiß man nicht, was sich der Journalist darunter vorstellt, aber vielleicht gewährt er in den nächsten Jahren seinen Fans einen Einblick.

Peter Kloeppel geht mit seiner "Arbeitsehefrau"

Aber nicht nur Peter Kloeppel verlässt 'RTL Aktuell', seine Kollegin Ulrike von der Groeben (65) hört mit ihm auf. Seit über dreißig Jahren arbeiteten sie Seite an Seite, und es wird schwer für die beiden. "Sie werde ich vermissen. Sie ist viel lauter und lustiger als ich, viel impulsiver", klagte ihr Kollege. Viele Zuschauer*innen hätten den beiden auch gern etwas angedichtet, dabei sind beide anderweitig verheiratet. Darauf von Barbara Schöneberger in dem Podcast 'Mit den Waffeln einer Frau' angesprochen, stellte Peter Kloeppel klar: "Ich werde immer wieder darauf angesprochen und ich sage immer wieder, das ist meine Arbeitsehefrau."

Bild: picture alliance/dpa | Oliver Berg