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Pikant! Was der FIA-Boss von Verstappen wollte

Es gibt kaum noch ein anderes Thema in der Formel 1. Die Affäre um Red Bull-Teamchef Christian Horner überschattet die Königsklasse. Ein Umstand, der auch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem bitter aufstößt.

Er betonte noch vor dem Grand Prix am Samstag in Bahrain, dass es entscheidend sei, „unseren Sport vor all dem zu schützen“. Gleichzeitig wollte er das Thema beiseite wischen wie einen schmutzigen Fleck auf einer sauberen Scheibe: „Das ist der Anfang einer neuen Saison. Die Formel 1 ist gerade unheimlich populär. Wir sollten den Saisonbeginn erstmal genießen. Schauen wir uns das Rennen an. Warum wollen wir das mit so viel Negativität überschatten?“

Brisant: Der International Sporting Code würde es Ben Sulayem erlauben, eine Untersuchung gegen den Red Bull-Teamchef zu lancieren. Denn dort heißt es: Wer den Sport in Misskredit bringt, verstößt gegen die Teilnahmebedingungen. Der FIA-Präsident hätte also ein Instrumentarium an der Hand, nutzt es aber nicht.

Irritiert: Verstappen überrascht von F1-Boss

Im Gegenteil: Wie die Daily Mail und die BBC übereinstimmend berichten, hat Ben Sulayem sogar Einfluss am Max Verstappen nehmen wollen. Im Parc Fermée nach dem Qualifying nahm er den Weltmeister beiseite und bat ihn, Horner öffentlich zu stützen. Der Niederländer war nach Informationen von SPORT1 höchst irritiert und winkte ab.

Dass Verstappen sich nicht hinter seinen Teamchef stellt, hat seinen Grund. Der Niederländer gilt als sehr loyal. Und als Christian Horner im vergangenen Jahr einen Machtkampf gegen Red Bull-Motorsportchefberater Helmut Marko anzettelte, schlug Verstappen sich klar auf die Seite seines Mentors aus Graz.

Horner, so heißt es mittlerweile aus mehreren Quellen, soll den Tod von Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz genutzt haben, um sich selbst in den Vordergrund zu drängen und seine Macht auszubauen. Das kam bei Max und seinem Vater Jos Verstappen nicht gut an.

Pikanter Vorwurf gegen Ben Sulayem

Dass Mohammed Ben Sulayem den dreimaligen Weltmeister trotzdem um Unterstützung für den Teamchef bat, offenbart: Die Not ist groß bei den Machern der Königsklasse.

Das könnte auch an einem Gerücht liegen, das schon früh im Rahmen der Horner-Affäre aufkam: Demnach soll Christian Horner gedroht haben, dass er andere Protagonisten der Königsklasse mit ins Verderben reißt, wenn er seinen Job verliert.

Am Montag wurde bekannt, dass Ben Sulayem selbst von anderer Seite Ärger droht: Wie die BBC berichtet, soll sich der FIA-Boss in das Renn-Ergebnis beim Großen Preis von Saudi-Arabien 2023 eingemischt haben: Demnach wollte Ben Sulayem eine Strafe für Fernando Alonso aufheben lassen - es droht der nächste Skandal in der Formel 1.