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Plötzlich kommt "Promi Big Brother"-Jürgen in die "Höhle der Löwen"

Jürgen Milski stellt mit seinem Geschäftspartner in der "Höhle der Löwen" seine Idee vor. (Bild: RTL / Bernd-Michael Maurer)
Jürgen Milski stellt mit seinem Geschäftspartner in der "Höhle der Löwen" seine Idee vor. (Bild: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Auch in diesem Jahr wird es in "Die Höhle der Löwen" auf VOX in einem Weihnachtsspecial festlich. Doch was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbäckerei? Die erste Gründerin im "Höhle der Löwe"-Weihnachtsspecial ist Jessica Schilling (36), eine leidenschaftliche Hobbybäckerin. Sie präsentiert ihre innovative Backidee: "CuCap", den cleveren Helfer für gefüllte Muffins.

Mit Unternehmer Nils Glagau (48) als tatkräftigem "Weihnachtswichtel" demonstriert die Gründerin den Löwen, wie einfach ihre Erfindung zu handhaben ist: Teig in die Form, "CuCaps" mit Zentrierhilfe drauf, ab in den Ofen. Die Silikonkappe macht das lästige Aushöhlen überflüssig.

Hinter ihrem Produkt steckt mehr als süßer Genuss: Jessica, die früher im Marketing gearbeitet hat, fand den Weg in die Selbstständigkeit durch eine Krankheit. "Ich hatte drei Hüftoperationen. Aber nur herumsitzen und nichts tun, das war mir einfach zu langweilig. Ich habe wieder gebacken und mir eine Beschäftigung gesucht." Jetzt will sie mit "CuCaps" international durchstarten. Für 120.000 Euro bietet sie 25 Prozent ihrer Firmenanteile an. Eine Packung mit 12 "CuCaps" soll 21,90 Euro kosten, die Zentrierhilfe 29,20 Euro. Jessica hat alles selbst entwickelt und seit 2020 4000 Stück verkauft.

Die Löwen dürfen probieren. Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer (64) beißt nicht an. Er nascht zwar gerne, backt aber nicht, außerdem missfällt ihm der Businessplan. Auch Nils Glagau steigt aus. "Ich glaube nicht an den Weg mit diesem doch sehr nischigen Produkt", begründet er. Dem Vertriebsexperten Tillman Schulz (34) ist das Produkt ebenfalls zu klein. Auch Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl (69) will nicht in die Weihnachtsbäckerei einsteigen. "Man braucht viel Geld, um eine Marke aufzubauen", vermutet sie.

Bleibt Ralf Dümmel (57). Einen besonders großen Muffin hat er schon genüsslich verspeist. Und entpuppt sich in seinem glitzernden roten Anzug als Weihnachtsmann für die Gründerin. "Du löst ein Problem, das finde ich genial, das möchte ich mit dir machen." Der Kaufhauskönig bietet 120.000 für 30 Prozent. Die Gründerin schlägt ein. Sie ist überglücklich und vergießt Freudentränen. "Ein riesiges Weihnachtsgeschenk."

Höhle der Löwen: "Heyfam"- Zeit für Geschenke

Die Weihnachtsbäckerei in der "Höhle des Löwen" ist gesichert, was fehlt sind die Geschenke. Und jedes Jahr die gleiche Frage: "Was soll ich schenken?" Die Lösung präsentiert Gründerin Milana Marks mit "heyfam". Die 28-Jährige hat eine smarte App entwickelt, die datenbasiertes Schenken ermöglicht. Profile von Freunden und Familie werden angelegt, der Algorithmus schlägt individuell kuratierte Geschenke vor - von Erlebnisgutscheinen über Bücher bis hin zu Sportausrüstung.

Mit einem Klick können die Geschenke direkt aus der App verschickt werden. Um mit "heyfam" weiterzuwachsen, braucht Milana 150.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent. Die App, die noch nicht live ist, soll kostenlos sein, für jedes gebuchte Geschenk gibt es eine Provision.

Nils Glagau winkt sofort ab. "Ich liebe es zu schenken, da macht man sich Gedanken. Ich fände es falsch, in diese Plattform zu investieren, weil ich möchte, dass sich die Leute noch mit anderen Menschen beschäftigen." Tillman Schulz zweifelt an den Zahlen. "Das ist ein Fass ohne Boden, das wird siebenstellig, da bin ich raus." Auch Dagmar Wöhrl zieht die Reißleine. "Du faszinierst mich als Frau, du hast das gewisse Etwas, das man sich von einer Gründerin wünscht, aber das Geld reicht nicht, um das Ziel zu erreichen." Auch Ralf Dümmel steigt nicht ein. "Ich liebe die Höhle der Löwen wegen Leuten wie dir, aber ich bin nicht der richtige Investor für dich. Ich drücke dir die Daumen, aber ich bin raus."

Doch Carsten Maschmeyer schnappt sich einen Weihnachtsdeal. "Ich bin Tech-Investor und wenn auf deinem Wunschzettel Maschi steht, hast du mich für 25,1 Prozent." Die Gründerin macht Freundschaftssprünge. "Mein Traumlöwe, mein Traumdeal. Das wird ein gesegnetes Maschi-Weihnachten."

Romantisches Molly-Suh-Licht in der "Höhle der Löwen"

Fehlt noch etwas? Stimmungsvolles Licht und ein bisschen Romantik! Dafür sorgen "Molly Suh"-Gründer Maurice Jedlicka (32) und Amy Peters (27), die gleich mit einem ganzen Kinderchor antreten. Mit ihren nachhaltigen Kerzen machen sie Schluss mit herkömmlichem Kerzenwachs: Ihr Geheimrezept sind recycelte Pflanzenfette aus der Gastronomie und Hotellerie. In einem Re- und Upcycling-Prozess werden die Fette gereinigt, von Schadstoffen befreit und als geruchsneutrales Basiswachs für die "Molly Suh"-Kerzen verwendet. Die Gründer bieten 15 Prozent Firmenanteile für 75.000 Euro. Die Duftkerzen sollen 22 Euro kosten, die Teelichter 11 Euro.

Spielverderber ist Nils Glagau. "Ich habe etwas Innovatives erwartet, mir fehlt ein Alleinstellungsmerkmal, nachhaltige Kerzen gibt es schon, ich bin raus." Carsten Maschmeyer schließt sich an: "Ihr habt tolle Ziele, aber ihr trefft auf Weltkonzerne mit viel Erfahrung, Chemikern und Wissenschaftlern, ihr werdet euch im Markt verheddern, ich bin raus". Auch Dagmar Wöhrl steigt nicht ein. Tillman Schulz auch. Bei Ralf Dümmel hingegen brennen alle Kerzen. "Ich habe Bock auf euch. Ich finde euch cool." Er bietet 75.000 für 25 Prozent. Deal. Überglücklich willigen die Gründer ein.

Löwen-Weihnachtsmahl mit veganer "Taste Religion"-Sauce

Gebäck, Geschenke, Kerzen - nun ist aber Zeit für das Festmahl! Die Löwen plaudern aus dem Nähkästchen: Bei Carsten Maschmeyer gibt es an Heiligabend Fondue, bei Nils Glagau ganz traditionell Gans, Dagmar Wöhrl serviert saure Zipfel und Ralf Dümmel Kartoffelsalat und Würstchen. Würstchen kommen beim nächsten Gründerteam wohl nicht auf den Tisch, denn Lasse Thiele (27) und Mattis Eckmann (28) präsentieren mit "Taste Religion" vegane, leckere Saucen.

In ihrer "Geschmacksreligion" verzichten sie auf tierische Produkte und schädliche Zusatzstoffe. Das Sortiment umfasst sechs verführerische Saucen, darunter vegane Bratensauce und Black Garlic Teriyaki Sauce. Die Food-Experten laden die Löwen zu einem veganen Weihnachtsmenü ein und bieten 15 Prozent Firmenanteile für 150.000 Euro.

Der vegane Braten kommt bei den Löwen nicht so gut an, die vegane Bratensauce dafür umso mehr. Die Saucen kosten je 4,99 Euro. "Schlechter Braten, gute Soße", kommentiert Ralf Dümmel. Einsteigen will er aber nicht, da er bereits in andere Saucen-Start-ups investiert hat. Carsten Maschmeyer ist bei Food nicht dabei. Aber bei Dagmar Wöhrl, Nils Glagau und Tillman Schulz tut sich was. Die Löwen tuscheln und machen ein Angebot: 30 Prozent für 150.000 Euro. Die Gründer schlucken kurz, schlagen dann aber zu. Deal für "Taste Religion".

Promi-BB- Jürgen Milski will einen Deal von den Löwen

Und plötzlich steht Jürgen Milski (60) auf der Bühne, gestern noch bei "Promi Big Brother", heute in der "Höhle der Löwen". Mitgebracht hat er seinen besten Freund Ralf Kosche (60) und eine innovative Lösung für mehr Sicherheit auf der Skipiste. Mit ihrem "Gogglestop", einem Brillenstopper für Skihelme, wollen die Gründer Unfälle verhindern.

Skilehrer Ralf kennt die Gefahren aus 20 Jahren Erfahrung und hat einen raffinierten Klettverschluss entwickelt, der die Skibrille sicher am Helm fixiert. Jürgen ist überzeugt: "So rutscht die Brille nie wieder nach hinten!" Die Gründer bieten den Löwen 30.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile.

Die beiden Gründer kommen in Skischuhen auf die Bühne. "Oh", rufen die Löwen, als sie Jürgen Milski erkennen. Alle dürfen sich den "Gogglestop" auf den Helmen genauer ansehen. 19,90 Euro soll das Stück kosten. "Wir brauchen einen starken Löwen für den Vertrieb", fasst Jürgen zusammen.

Das lässt sich Dümmel nicht zweimal sagen. Kurzerhand steht er auf und geht auf das Gründerduo zu. "Ich finde das toll, du bist Skifahrer und hast ein Produkt entwickelt, das Sicherheit gibt. Ich bin der Richtige für euch, wir machen das zusammen." Jürgen hat Tränen in den Augen. Einer der schnellsten Deals, die es in der Höhle der Löwen je gegeben hat. "So etwas gibt es nur zu Weihnachten", kommentiert Maschmeyer und wünscht "Merry Christmas, Merry Business".