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Pleite der Silicon Valley Bank: Joe Biden beruhigt Bevölkerung

Um nach der Pleite der Silicon Valley Bank Auswirkungen auf andere Finanzunternehmen zu verhindern, will die US-Regierung über die Notenbank notfalls große Geldmengen zur Verfügung stellen. Und zwar für den Fall, dass die besorgte Kundschaft erhebliche Barbeträge abheben will, so wie es bei der Silicon Valley Bank der Fall war, nachdem sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens abgezeichnet hatten.

Yellen: Nicht mit Finanzkrise 2008 vergleichbar

In einer schriftlichen Stellungnahme versuchte das US-Finanzministerium, die Bevölkerung zu beruhigen: Das Bankensystem des Landes bleibe widerstandsfähig, bei der Abwicklung der Silicon Valley Bank mit Hauptsitz in Santa Clara (Bundesstaat Kalifornien) werde es keinen Ausgleich von Verlusten durch Steuergelder geben, hieß es weiter. Die Hilfszusagen der Regierung sollen der Kundschaft unter die Arme greifen, für selbstverschuldete Verluste von Banken will das Finanzministerium nicht aufkommen. Es handele sich nicht um eine vergleichbare Lage wie in der Finanzkrise 2008, versicherte Finanzministerin Janet Yellen.

Biden wirbt um Vertrauen

Das Weiße Haus veröffentlichte eine Stellungnahme von US-Präsident Joe Biden, in der es unter anderem heißt: „Die amerikanische Bevölkerung und die amerikanischen Unternehmen können darauf vertrauen, dass ihre Bankeinlagen verfügbar sind, wenn sie sie brauchen. Ich bin fest entschlossen, die Verantwortlichen für diese Schwierigkeiten zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Bemühungen zur Stärkung der Aufsicht und Regulierung größerer Banken fortzusetzen, damit wir nicht wieder in eine solche Lage geraten."