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Polizeischutz abgelehnt: Prinz Harry will gegen die Gerichtsentscheidung Widerspruch einlegen

Prinz Harry (39) hat angekündigt, gegen eine gerichtliche Entscheidung Widerspruch einlegen zu wollen. Der jüngste Sohn von König Charles hatte 2020 das britischen Innenministerium per Gerichtsbeschluss dazu zu bewegen, ihm und seiner Familie weiterhin umfangreichen Polizeischutz zu gewähren, wenn sie sich in Großbritannien aufhielten. Das zuständige Komitee, Executive Committee for the Protection of Royalty and Public Figures (Ravec), hatte ihm dies abgesprochen, als er aus der Gruppe der aktiv für das Königshaus tätigen Royals ausschied. Er werde zwar wie vor Personenschutz erhalten, nur nicht in dem Umfang, der anderen Royals zusteht.

Richter gibt dem Komitee Recht

Am Mittwoch (28. Februar) entschied Sir Peter Lane, Richter am Obergericht, dem High Court in London, dass die Entscheidung, Prinz Harrys Sicherheitsstatus zu ändern, "weder irrational noch durch Ungerechtigkeit in der Durchführung gekennzeichnet war". Ein Sprecher des Prinzen erklärte daraufhin, dass er Widerspruch gegen diese Einschätzung einlegen wolle. "Der Herzog von Sussex wird gegen die heutige Entscheidung Widerspruch einlegen, die rechtliche Überprüfung der Entscheidung durch Ravec, der das Innenministerium, den Royal Household und die Polizei beinhaltet", hieß es in der Erklärung. "Der Herzog bittet nicht um eine Bevorzugung, aber um eine faire und rechtmäßige Anwendung von Ravecs eigenen Regeln, um sicherzustellen, dass er dieselbe Berücksichtigung erfährt wie andere, so wie es in Ravecs eigenen Regeln festgehalten ist."

Prinz Harry verlangt eine faire Überprüfung

Der Sprecher argumentierte, dass Ravec seine eigenen Regeln nicht berücksichtigt habe und "ihn von einer genauen Risikoanalyse ausgeschlossen hat". Der Richter hingegen hatte befunden, dass "jegliche Abweichung von den Regeln gerechtfertigt gewesen sei". Abschließend erklärte der Sprecher: "Der Herzog von Sussex hofft, dass ihm vonseiten des Berufungsgerichts Gerechtigkeit widerfahren werde, und er gibt keinen weiteren Kommentar zu dem laufenden Verfahren ab." So geht die Zitterpartie für Prinz Harry, der mit Ehefrau Meghan und den gemeinsamen Kindern Archie und Lilibet in Kalifornien lebt, in die nächste Runde.

Bild: Nils Jorgensen/Cover Images