Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg ist gestorben

Claes Oldenburg ist mit 93 Jahren gestorben. (Bild: imago images/SKATA)
Claes Oldenburg ist mit 93 Jahren gestorben. (Bild: imago images/SKATA)

Der Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg (1929-2022) ist tot. Der gebürtige Schwede starb am Montag (18. Juli) in seinem Haus im New Yorker Stadtteil Soho in Manhattan. Das bestätigte laut "New York Times" Adriana Elgarresta, eine Sprecherin der Pace Gallery in New York, die ihn seit langem vertreten habe. Oldenburg wurde 93 Jahre alt. Er gehörte neben Andy Warhol (1928-1987) und Roy Lichtenstein (1923-1997) zu den bedeutendsten Vertretern der Kunstrichtung Pop Art.

Claes Oldenburg und seine Skulpturen

Claes Thure Oldenburg wurde 1929 in Stockholm geboren, wuchs allerdings in Chicago auf. Von 1946 bis 1950 studierte er Literatur und Kunstgeschichte an der Yale University. Er kehrte in den Mittleren Westen zurück, um Anfang der 1950er Jahre am Art Institute of Chicago zu studieren. Schon während seiner Studienzeit arbeitete Oldenburg nebenbei als Grafiker sowie als Journalist. 1956 zog es ihn nach New York.

Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Skulpturen, die Oldenburg teilweise aus einfachen Stoffen fertigte. So bestanden seine Werke in seiner ersten Ausstellung in New York aus Pappmaschee und Gips. Auch Alltagsgegenstände stellte der gebürtige Schwede gerne dar. Eines seiner Kunstwerke ist in Frankfurt am Main zu sehen. Die Skulptur "Inverted Collar and Tie", ein riesiger Hemdkragen mit Krawatte, steht im Stadtteil Westend. Oldenburg entwarf die Skulptur zusammen mit Coosje van Bruggen (1942-2009). Mit ihr war der Künstler auch ab 1977 bis zu ihrem Tod verheiratet.

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