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Prinz Harry und Herzogin Meghan: Verfolgungsjagd mit Paparazzi

Herzogin Meghan und Prinz Harry mussten offenbar eine irre Verfolgungsjagd mit Paparazzi erleben. (Bild: imago images/Pacific Press Agency)
Herzogin Meghan und Prinz Harry mussten offenbar eine irre Verfolgungsjagd mit Paparazzi erleben. (Bild: imago images/Pacific Press Agency)

Herzogin Meghan (41) wurde am vergangenen Dienstag (16. Mai) bei der "Women of Vision"-Gala in New York mit einem Preis geehrt. Anschließend musste sie mit ihren Begleitern, Ehemann Prinz Harry (38) und Mutter Doria Ragland (66), offenbar angstvolle Stunden erleben. "Gestern Abend waren der Herzog und die Herzogin von Sussex und Frau Ragland in eine beinahe verhängnisvolle Verfolgungsjagd durch eine Gruppe äußerst aggressiver Paparazzi verwickelt", erklärte ein Sprecher von Prinz Harry am Mittwoch.

Demnach habe die "unerbittliche Verfolgungsjagd, die über zwei Stunden dauerte, zu mehreren Beinahe-Zusammenstößen, an denen andere Fahrer auf der Straße, Fußgänger und zwei NYPD-Beamte beteiligt waren", geführt. Das Paar sei sich darüber im Klaren, dass "eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zwar mit einem gewissen Interesse der Öffentlichkeit verbunden ist, dies jedoch niemals auf Kosten der Sicherheit von irgendjemandem gehen sollte", heißt es in der Erklärung weiter.

Das Paar wurde von einem "Schwarm" Paparazzi in Autos und auf Motorrädern und Rollern verfolgt, bestätigte laut CNN eine Quelle der Strafverfolgungsbehörden. Es sei jedoch zu keinem Autounfall gekommen. Ein Team des New York Police Department sei Harry und Meghan in einem anderen Auto gefolgt und musste einige Ausweichmanöver tätigen, um den Paparazzi zu entkommen. Die Polizei hat noch keinen Bericht abgegeben.

New Yorker Bürgermeister spricht von "unverantwortlichem" Vorfall

New Yorks Bürgermeister Eric Adams (62) sagte Reportern laut der "New York Times" auf einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen, dass ihm berichtet worden sei, dass "zwei unserer Beamten hätten verletzt werden können" und verurteilte den Vorfall als "rücksichtslos" und "unverantwortlich". Es sei klar, "dass die Presse, die Paparazzi, das richtige Foto bekommen wollen, aber die öffentliche Sicherheit muss immer im Vordergrund stehen".

Er könne kaum glauben, dass es eine zweistündige Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit gegeben habe, aber selbst eine zehnminütige Verfolgung wäre in New York City aufgrund des vielen Verkehrs "äußerst gefährlich", erklärte Adams. Zudem erinnerte er an den Unfalltod von Prinzessin Diana (1961-1997) nach der Flucht vor Fotografen: "Ich glaube nicht, dass es viele von uns gibt, die sich nicht daran erinnern können, wie seine Mutter gestorben ist."

Prinz Harry hat sich bereits des Öfteren gegen das aggressive Vorgehen von Paparazzi und der Boulevardpresse im Hinblick auf seine Familie ausgesprochen und sich auch juristisch zur Wehr gesetzt.