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Prinz Harry spricht über Krisenmoment in Ehe mit Herzogin Meghan

Herzogin Meghan und Prinz Harry sind seit 2018 verheiratet. (Bild: imago/APress)
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind seit 2018 verheiratet. (Bild: imago/APress)

Prinz Harry (38) hat sich zu einem Gespräch mit dem Trauma-Experten Dr. Gabor Maté (79) getroffen. In dem 90-minütigen Vimeo-Livestream erzählt der Royal unter anderem von einem Streit mit seiner Ehefrau. Herzogin Meghan (41) habe ihm damals gedroht, ihn zu verlassen. "Ich habe das wirklich gebraucht", zitiert "PageSix" den Prinzen. "Ich brauchte diesen Anstoß" und den Gedanken, "sie zu verlieren".

In seiner Autobiografie "Reserve" (Originaltitel: "Spare") geht er näher auf den Streit ein. Er schreibt, dass er "ausrastete", als ein Gespräch mit seiner Frau "eine unerwartete Wendung nahm". Er habe Herzogin Meghan derart "harsch" angesprochen, dass "alles im Raum zum Stillstand kam". Herzogin Meghan habe ihn daraufhin wissen lassen, "dass sie es niemals dulden würde, so angesprochen zu werden".

Wo er gelernt habe, "mit jemandem so zu sprechen", soll sie ihn gefragt haben. Prinz Harry bezeichnet die Frage als "ein Aha-Erlebnis". Sie habe ihm ein Verständnis dafür gegeben, "dass wir so sehr ein Produkt unserer Erziehung sind". "Meine Frau hat mich gerettet", stellt der Prinz fest und führt aus: "Ich steckte in dieser Welt fest und sie kam aus einer anderen Welt und hat mir geholfen, mich herauszuziehen." Herzogin Meghan habe ihm gezeigt, dass es möglich sei, sich zu ändern. Sie sei ein "außergewöhnliches Wesen", dem er "unendlich dankbar" sei "für die Weisheit und den Freiraum, den sie mir geben konnte".

Prinz Harry über Psychedelika: "Grundlegender Teil meines Lebens"

Im Umgang mit unterdrückten Gefühlen hätten neben seiner Frau auch Psychedelika eine wichtige Rolle gespielt, verrät der Royal im Interview mit Dr. Maté. Sie hätten ihm "ein Gefühl von Entspannung, Erleichterung, Komfort" sowie "eine Leichtigkeit" gegeben. "Ich fing an, es als Freizeitbeschäftigung zu machen und merkte dann, wie gut es mir tat", erklärt Prinz Harry. Er geht noch einen Schritt weiter: "Ich würde sagen, sie sind einer der grundlegenden Teile meines Lebens, der mich verändert hat und mir geholfen haben, mit den Traumata und den Schmerzen der Vergangenheit umzugehen. Sie bringen so viel von dem zum Vorschein, was wir unterdrückt haben." Seinen Drogenkonsum thematisiert Prinz Harry auch in seinem Buch.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen aus Frogmore Cottage ausziehen

Während Prinz Harrys Enthüllungen auf großes mediales Interesse stoßen, sind die Royals darüber alles andere als "amused". Laut "The Sun" soll König Charles III. (74) kurz nach dem Erscheinen von "Reserve" den Entschluss gefasst haben, den Auszug von Prinz Harry und Herzogin Meghan aus ihrem Zuhause in England zu verlangen. Am 1. März bestätigte ein Sprecher, "dass der Herzog und die Herzogin von Sussex aufgefordert wurden, ihre Residenz in Frogmore Cottage zu räumen". Das entsprechende Statement lag unter anderem Royal-Experte Omid Scobie (41) vor, der als enger Freund des Paares gilt.

Wie die "Times" schreibt, sei es für Harry und Meghan angeblich "okay", dass sie ausziehen sollen, auch wenn das Haus ein Geschenk von Queen Elizabeth II. (1926-2022) war und sie umgerechnet 2,7 Millionen Euro für Renovierungsarbeiten gezahlt haben. Demnach seien sie von der Aufforderung Charles', ihr Heim in der Nähe von Schloss Windsor zu verlassen, auch nicht "fassungslos" gewesen. Das Paar sei vorgeblich eher der Ansicht, dass es einfach ausziehe, wenn es denn müsse.

An anderer Stelle war zuvor spekuliert worden, dass Harry und Meghan angeblich von der Aufforderung geschockt gewesen sein sollen. So erklärte Rebecca English, Royal-Redakteurin der "Daily Mail" etwa, dass das zügig veröffentlichte Statement gezeigt habe, "wie wütend sie darüber sind und wie schockiert sie waren, dass es passiert ist".