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Prinz Harry: Steht im Mai ein weiteres Treffen mit Charles an?

Im Mai soll es ein weiteres kurzes Treffen zwischen Prinz Harry und König Charles III. geben. (Bild: imago images/PA Images)
Im Mai soll es ein weiteres kurzes Treffen zwischen Prinz Harry und König Charles III. geben. (Bild: imago images/PA Images)

Im Mai steht Prinz Harrys (39) nächster Besuch in Großbritannien an - er reist zum zehnten Jubiläum der Invictus Games in seine alte Heimat. Offenbar ist dann auch ein weiteres "kurzes und formelles" Treffen mit seinem Vater, König Charles III. (75) geplant. Das berichtet der britische "Mirror".

Könnte es auch ein Treffen mit Prinz William geben?

Nachdem König Charles im Februar seine eigene Krebsdiagnose öffentlich gemacht hatte, war Prinz Harry bereits für einen Tag nach Großbritannien geflogen und hatte sich kurz mit seinem Vater getroffen. "Für Harry wird es nicht ganz so schwierig sein, seinen Vater zu sehen, obwohl auch diese Beziehung mit Schmerz und einem Gefühl der Kränkung behaftet ist", zitiert die Zeitung den Royal-Experten Tom Quinn. Charles sei im Umgang mit seinem jüngsten Sohn allerdings nachsichtiger als dessen Bruder, Prinz William (41).

Auch mit ihm und seiner Ehefrau, Prinzessin Kate (42), soll Harry aber ein Treffen anstreben, um seine Familie nach der Krebsdiagnose von Kate zu unterstützen. Laut Quinn würde ein solches Treffen aber nur "eine kurze Zeit" andauern, damit die beiden Brüder "jegliche schwierige Konversationen vermeiden" können. Ein Zusammentreffen von Charles mit beiden Söhnen sei laut dem Royal-Experten auch möglich.

Treffen wird "kurz und formell" - aus diesem Grund

Egal in welcher Form ein Treffen von Harry mit seinen Familienmitgliedern stattfinden würde, Quinn ist sich sicher: "Es wird kurz und formell, weil jede schwierige Konversation dazu führen könnte, dass ihr Inhalt in die Öffentlichkeit gestreut werden könnte, wenn Harry in die USA zurückkehrt."

Harrys Memoiren "Reserve" sowie zahlreiche Interviews hätten das Vertrauen in den Royal schwer beschädigt: "Sowohl William als auch Charles werden sich immer Sorgen machen, dass sie Harry nichts Privates und Inoffizielles sagen können, ohne das Risiko einzugehen, dass er mit allem an die Öffentlichkeit geht."

Die "Daily Mail" hatte zudem berichtet, dass William und Kate ihre volle Kraft in die Genesung sowie ihre drei Kinder stecken wollen. Das "Harry-Problem" rücke deshalb in den Hintergrund, und es gebe keinerlei Pläne für eine Versöhnung.

Begleitet Meghan Harry nach Großbritannien?

Wenn Harry im Mai nach Großbritannien reist, steht laut Medienberichten unter anderem ein Gottesdienst in der St-Paul's-Kathedrale in London zum Jubiläum der Invictus Games auf dem Programm. Dass seine Ehefrau Herzogin Meghan (42) oder die beiden Kinder des Paares ihn begleiten, sei unwahrscheinlich.

Grund dürfte vor allem der fehlende Polizeischutz für den Herzog von Sussex und seine Familie im Vereinigten Königreich sein: Der Royal hatte gegen die Entscheidung des Innenministeriums um seinen Polizeischutz bei seinen Heimatbesuchen geklagt und den Rechtsstreit Ende Februar verloren - ein Prozess, der die britischen Steuerzahler mehr als eine halbe Million britische Pfund gekostet haben soll, wie der "Telegraph" berichtet.

Demnach sollen in dem Verfahren bisher Kosten von 514.128 Pfund (etwa 600.000 Euro) für den Staat entstanden sein. Dieser Betrag könnte nochmal steigen: Harry und seine Anwälte hatten angekündigt, gegen die Entscheidung des High Courts in Berufung zu gehen.