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Sandra Hüller sorgte für eine Überraschung: Tränen bei der Oscar-Verleihung

Die deutsche Oscar-Hoffnung Sandra Hüller (45) hat bei der Verleihung zwar nicht den Preis als beste Hauptdarstellerin bekommen, aber sie konnte sich trotzdem als Siegerin fühlen. Sie spielte nämlich in zwei oscarprämierten Filmen mit –– 'Anatomie eines Falls', der den Preis für das beste Drehbuch bekam und 'The Zone of Interest', der als bester ausländischer Film prämiert wurde.

"Sandra hat es total verdient"

Ihr Kollege Christian Friedel, der in letzterem ihren Ehemann Rudolf Höß, den Kommandanten von Auschwitz, spielt, war auch voll des Lobes für seine Kollegin. "Sandra hat es total verdient, sie ist eine so tolle Schauspielerin, sie ist eine Inspiration für mich", schwärmte er auf dem roten Teppich gegenüber ProSieben'. "Und sie hat so hart gearbeitet; dass sie jetzt hier zwei Filme hat, zehn Nominierungen insgesamt, eine eigene Nominierung als beste Schauspielerin. Das ist einfach unglaublich." Die Wahl-Leipzigerin musste sich dann allerdings in der Hauptdarstellerin-Kategorie geschlagen geben, denn Emma Stone nahm den Preis für ‘Poor Things’ mit nach Hause.

Sandra Hüller kämpfte mit den Tränen

Sandra Hüller reagierte in den vielen Interviews, die sie für beide Filme machen mussten, oft unterkühlt, aber auch sie konnte sich dem Oscar-Charme nicht entziehen. Als Regisseurin und Drehbuchautorin Justine Triet sie in ihrer Dankesrede lobend erwähnte, konnte sie noch grinsen, aber da glänzten ihre Augen bereits. Als 'The Zone of Interest' den Preis bekam, war es dann ganz vorbei. Da flossen die Tränen. Im Gespräch mit 'Kleine Zeitung' erklärte sie ihr Verhältnis zu Auszeichnungen. "Also wie wäre das denn, wenn ich jetzt süchtig nach Preisen wäre? Wie würde ich mir die denn beschaffen? Darauf habe ich überhaupt keinen Einfluss", winkte die Darstellerin ab. "Nein, ich bin nicht süchtig nach Preisen. Ich habe Auszeichnungen von Anfang an als riesiges Geschenk betrachtet. Ich freue mich jedes Mal wahnsinnig darüber." Und am Sonntag freute sich Sandra Hüller einfach mal richtig mit.

Bild: Jack Hall/Cover Images