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Acht Tote nach Schüssen in Hamburg - Verdächtiger kein bekannter Extremist

Am Donnerstagabend fallen in Hamburg mehrere Schüsse. Bei dem Angriff in einem Gebäude der Zeugen Jehovas sterben nach Abgaben der Polizei acht Menschen. Vor allem ein mögliches Motiv gibt noch Rätsel auf.

Hamburg steht unter Schock.
Mehrere Menschen sterben oder werden verletzt, als bei einer Veranstaltung der Zeugen Jehovas plötzlich Schüsse fallen. (Bild: dpa)

Bei den Schüssen in einem Gebäude der Zeugen Jehovas in Hamburg sind nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen acht Menschen tödlich verletzt worden. Unter den Toten ist "offenbar auch der mutmaßliche Täter", wie die Polizei Hamburg mitteilte. "Weitere Menschen wurden durch die Tat zum Teil schwer verletzt", hieß es weiter. Während einer Veranstaltung im Gebäude der Gemeinde waren am Donnerstagabend die Schüsse gefallen.

Bei den Todesopfern der Schüsse bei den Zeugen Jehovas handelt es sich um vier Männer, zwei Frauen und einen weiblichen Fötus im Alter von 28 Wochen. Die Männer und Frauen seien zwischen 33 und 60 Jahre alt, sagte der Leiter des Staatsschutzes der Polizei, Thomas Radszuzweit, am Freitag.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen stufte die Polizei die Tat als Amoklauf ein - eine Einstufung, die auch Hamburgs Innensenator Andy Grote in einer Pressekonferenz am Freitag bestätigte.

Nancy Faeser besucht Gebäude der Zeugen Jehovas nach Amoktat

Nach der Amoktat in einem Gebäude der Zeugen Jehovas hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Tatort besucht und die besonderen Verdienste der Einsatzkräfte hervorgehoben. Am Freitagnachmittag traf sie im Norden der Hansestadt an dem Gebäude ein, in dem am Vorabend der 35 Jahre alte Täter Philipp F. sieben Menschen und sich selbst erschossen hat. "Es ist kaum in Worte zu fassen, was hier Furchtbares passiert ist", sagte Faeser und bezeichnete die Tat als "grauenvoll".

Innenministerin Nancy Faeser und Hamburgs Innensenator Andy Grote am Tatort (Bild:  REUTERS/Fabrizio Bensch)
Innenministerin Nancy Faeser und Hamburgs Innensenator Andy Grote am Tatort (Bild: REUTERS/Fabrizio Bensch)

Die Ministerin sprach den Opfern sowie Angehörigen ihr Mitgefühl aus, dankte den Polizisten und Rettungskräften für ihren Einsatz und bezeichnete die Arbeit als "großartige Leistung der Hamburger Polizei". Insbesondere lobte sie die für extreme Lagen geschulten USE-Einsatzkräfte, die zufällig in der Nähe des Geschehens waren und deshalb schnell eingreifen konnten. Bereits zuvor hieß es aus ihrem Ministerium, dass die Ermittlungsbehörden mit Hochdruck an der Aufklärung des genauen Tathergangs arbeiteten.

Zeugen-Jehovas-Sprecher: Amoklauf begann nach Gottesdienst

Der Amoklauf in einem Hamburger Versammlungsgebäude der Zeugen Jehovas begann nach Angaben eines Sprechers der Glaubensgemeinschaft nach dem regulären Gottesdienst am Donnerstag. Dieser habe um 19.00 Uhr angefangen und sei digital übertragen worden. 36 Menschen seien vor Ort gewesen, weitere 25 hätten sich digital zugeschaltet, sagte Michael Tsifidaris, Sprecher der Zeugen Jehovas in Norddeutschland, am Freitag. Um 20.45 Uhr sei die Veranstaltung beendet worden, vermutlich auch der Live-Stream. «Man befand sich in den Gesprächen nach dem Gottesdienst.»

Dann habe der Anschlag begonnen. Eine Besucherin sei bereits auf dem Nachhauseweg gewesen, als der Täter nach Angaben der Polizei zehn Schüsse auf ihr Auto auf dem Parkplatz am Gebäude abgab. Die Frau habe mit dem Wagen leicht verletzt flüchten und sich bei der Polizei melden können, sagte der Leiter der Schutzpolizei, Matthias Tresp. Nach seinen Angaben befanden sich zum Zeitpunkt des Amoklaufs 50 Gäste in dem Versammlungsgebäude im Stadtteil Alsterdorf.

Gemeindemitglied und Sportschütze: Was über den Täter bekannt ist

Der Todesschütze von Hamburg ist der 35 Jahre alte Philipp F. gewesen, ein Ex-Mitglied der Hamburger Gemeinde der Zeugen Jehovas. Diese habe er vor eineinhalb Jahren freiwillig, aber offensichtlich nicht im Guten verlassen, sagten Polizei, Staatsanwaltschaft und Innenbehörde am Freitag bei einer Pressekonferenz. Der Deutsche war demnach Sportschütze, hatte seit Dezember 2022 eine Waffenbesitzkarte und war erst kürzlich von der Waffenbehörde aufgesucht worden. Bei der Tat am Donnerstag starben sieben Menschen und der Täter selbst, acht weitere Menschen wurden verletzt. Zu den Toten zählt die Polizei auch ein ungeborenes Kind.

Polizei am Tatort. (Bild: dpa)
Polizei am Tatort. (Bild: dpa)

Innensenator Andy Grote (SPD) bezeichnete die Tat als Amoklauf: "Eine Amoktat dieser Dimension - das kannten wir bislang nicht. Das ist die schlimmste Straftat, das schlimmste Verbrechen in der jüngeren Geschichte unserer Stadt." Der Amoktäter hatte mehr als 100 Mal geschossen. Bei den Todesopfern handelt es sich den Angaben zufolge um vier Männer, zwei Frauen und einen weiblichen Fötus im Alter von 28 Wochen. Die Männer und Frauen seien zwischen 33 und 60 Jahre alt, sagte der Leiter des Staatsschutzes der Polizei, Thomas Radszuzweit. "Alle Todesopfer sind deutscher Staatsangehörigkeit und starben jeweils durch Schusseinwirkung."

Als Extremist war der mutmaßliche Schütze nach Angaben aus Sicherheitskreisen nicht bekannt. Seit dem 12. Dezember sei er im legalen Besitz einer halbautomatischen Pistole gewesen, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Dabei habe es sich um die Tatwaffe gehandelt.

Die Waffenbehörde erhielt nach Angaben des Hamburger Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer im Januar einen anonymen Hinweis auf eine mögliche psychische Erkrankung von Philipp F.. Ziel des unbekannten Schreibers sei es gewesen, das Verhalten und die waffenrechtlichen Vorschriften in Bezug auf Philipp F. überprüfen zu lassen. Die unbekannte Person habe ferner geschrieben, dass die psychische Erkrankung von F. möglicherweise ärztlich nicht diagnostiziert sei, da sich F. nicht in ärztliche Behandlung begebe. F. habe laut dem Schreiben eine besondere Wut auf religiöse Anhänger gehegt, besonders auf die Zeugen Jehovas und seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Die Beamten der Waffenbehörde hätten nach dem Hinweis weiter recherchiert. Anfang Februar sei F. von zwei Beamten der Waffenbehörde unangekündigt aufgesucht worden. Dies sei eine Standardkontrolle gewesen, die nach einem anonymen Hinweis erfolge. F. habe sich kooperativ gezeigt, sagte Meyer. Es habe keine relevanten Beanstandungen gegeben. Die rechtlichen Möglichkeiten seien damit ausgeschöpft gewesen.

Nach den Schüssen fand die Polizei laut Staatsanwaltschaft in der Wohnung des mutmaßlichen Täters auch eine größere Menge Munition. Der Leiter der Staatsanwaltschaft, Ralf Peter Anders, sprach von 15 geladenen Magazinen mit jeweils 15 Patronen und 4 Schachteln Munition mit weiteren 200 Patronen. Außerdem wurden Laptops und Smartphones sichergestellt, die noch ausgewertet würden.

Scholz: Bin fassungslos wegen der brutalen Gewalttat des Amokläufers

Bundeskanzler Olaf Scholz hat mit großer Betroffenheit auf die tödliche Gewalttat in Hamburg reagiert. "Wir sind fassungslos angesichts dieser Gewalt. Meine Gedanken sind in den schweren Stunden bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir trauern um diejenigen, die so brutal aus dem Leben gerissen wurden", sagte der SPD-Politiker am Freitag bei seinem Besuch der Messe München. Scholz dankte den Einsatzkräften und Seelsorgern vor Ort.

Bundeskanzler Olaf Scholz (Bild: REUTERS/Christian Mang)
Bundeskanzler Olaf Scholz (Bild: REUTERS/Christian Mang)

"Mehrere Menschen sind Opfer einer brutalen Gewalttat geworden", sagte Scholz und betonte: "Es steht zu befürchten, dass weitere Opfer ihren schweren Verletzungen erliegen werden." Scholz bezeichnete den Täter als "Amokläufer".

Innensenator: Polizei rettete sehr wahrscheinlich Menschenleben

Die Hamburger Einsatzkräfte haben nach den Worten von Innensenator Andy Grote sehr wahrscheinlich Menschenleben gerettet. "Wir haben es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit dem sehr, sehr schnellen und entschlossenen Eingreifen der Einsatzkräfte der Polizei zu verdanken, dass hier nicht noch mehr Opfer zu beklagen sind", sagte der SPD-Politiker am Freitag auf einer Pressekonferenz zum Amoklauf. Fast 1000 Beamte sind nach den Schüssen im Einsatz gewesen.

Die Hamburger Polizei ist binnen weniger Minuten am Tatort gewesen. Die Tat habe sich am Donnerstag gegen 21.00 Uhr ereignet, sagte Grote. Um 21.04 seien die ersten Notrufe eingegangen. "Um 21.08 Uhr waren erste Kräfte vor Ort." Nur eine Minute später, um 21.09 Uhr, sei die Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen (USE) am Tatort gewesen.

Schutzpolizei-Chef Matthias Tresp, Polizeipräsideent Ralf Martin Meyer, Oberstaatsanwalt Ralf Peter Anders und Innensenator Andy Grote (von links) bei einer Pressekonferenz am Freitag (Bild: REUTERS/Fabrizio Bensch)
Schutzpolizei-Chef Matthias Tresp, Polizeipräsideent Ralf Martin Meyer, Oberstaatsanwalt Ralf Peter Anders und Innensenator Andy Grote (von links) bei einer Pressekonferenz am Freitag (Bild: REUTERS/Fabrizio Bensch)

Diese Einheit für Einsatzlagen, die eine erhöhte Gefährdung für die eingesetzten Beamtinnen und Beamten erwarten lassen, habe sich um 21.11 Uhr Zutritt zum Gebäude verschafft und das Tatgeschehen unterbrochen. "Wir können davon ausgehen, dass sie damit vielen Menschen das Leben gerettet haben", sagte Grote.

Robert Habeck dankt Einsatzkräften in Hamburg "von Herzen"

Vizekanzler Robert Habeck hat den Angehörigen der Opfer nach den tödlichen Schüssen in Hamburg sein Mitgefühl ausgesprochen und den Einsatzkräften gedankt. "Wie wahrscheinlich ganz Deutschland bin ich heute Morgen mit den erschütternden Ereignissen in Hamburg konfrontiert worden", sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Berlin. "Die Gedanken, das Mitgefühl, alle guten Wünsche sind bei den Opfern, den Hinterbliebenen, die diesen traumatischen Moment jetzt verarbeiten müssen. Schlimm, dass sowas immer wieder passiert. Und alle Kraft, alle Stärke, die man sich denken kann, an diejenigen, die jetzt mit dieser Situation klarkommen müssen."

Danken wolle er aber auch den Einsatzkräften, sagte er, "die innerhalb von kürzester Zeit da waren und so Schlimmeres verhindert haben." Auch das sei eine besondere Situation. "Man geht in eine lebensgefährliche Situation rein, um Menschenleben zu schützen. Wir können froh sein, dass wir solche mutigen Menschen haben, die in der Polizei ihr Leben aufs Spiel setzen, um andere Leben zu schützen. Danke dafür von Herzen."

Anwohnerin: "Es waren ungefähr vier Schussperioden"

Eine Nachbarin berichtete von mehreren Schüssen bei der Veranstaltung. "Es waren ungefähr vier Schussperioden. In diesen Perioden fielen immer mehrere Schüsse, etwa im Abstand von 20 Sekunden bis einer Minute", berichtete Studentin Lara Bauch. Später seien Menschen von Polizisten an Händen und Füßen auf die Straße getragen worden.

Am frühen Morgen sicherte die Polizei vor, hinter und in dem dreigeschossigen Gebäude noch weiter Spuren. An der Außenseite des Gebäudes haben die Ermittler noch in der Nacht zahlreiche kleine Nummerntafeln aufgestellt, um Spuren der Gewalttat zu markieren. Am Morgen war auch ein 3D-Scanner im Einsatz, um den Tatablauf zu dokumentieren. Der Eingang zu dem Gebäude der Zeugen Jehovas war am Morgen mit einem Sichtschutz abgedeckt.

Ein erster Leichenwagen war gegen 8.00 Uhr am Tatort vorgefahren. Gegen 6.00 Uhr wurde der Verkehr auf der viel befahrenen Straße Deelböge wieder freigegeben.

Reaktionen

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zeigte sich bestürzt. "Die Meldungen aus Alsterdorf / Groß Borstel sind erschütternd", schrieb Tschentscher bei Twitter. "Den Angehörigen der Opfer gilt mein tiefes Mitgefühl. Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck an der Verfolgung der Täter und der Aufklärung der Hintergründe." Tschentscher rief die Bürgerinnen und Bürger auf, die Hinweise der Polizei zu beachten.

Auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank war erschüttert. "Ich bin schockiert über die Schießerei in Groß Borstel, bei der es mehrere Tote & Verletzte gab", schrieb die Grünen-Politikerin bei Twitter. "Mein tiefes Mitgefühl gilt den Familien & Freunden der Opfer. Dank an alle Einsatzkräfte, die mit Hochdruck an der Verfolgung der Täter & der Aufklärung dieser grausamen Tat arbeiten."

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bezeichnete die tödlichen Schüsse als brutale Gewalttat. "Schlimme Nachrichten aus #Hamburg. Mehrere Mitglieder einer Jehova-Gemeinde sind gestern Abend einer brutalen Gewalttat zum Opfer gefallen", postete er am Morgen über den Regierungsaccount auf Twitter. "Meine Gedanken sind bei ihnen und ihren Angehörigen. Und bei den Sicherheitskräften, die einen schweren Einsatz hinter sich haben."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat "mit großem Entsetzen" reagiert. "Meine Gedanken sind bei den Toten und ihren Familien. Ihnen gilt meine tiefe Anteilnahme an diesem Tag des Schmerzes", teilte das Staatsoberhaupt über seine Sprecherin auf Twitter mit.

Steinmeier bedankte sich bei den Einsatzkräften vor Ort und wies auf die Anteilnahme der Bevölkerung hin: "Ich bin sicher, viele Menschen in Deutschland empfinden in diesen Stunden aufrichtiges Mitgefühl. Den Verletzten wünsche ich baldige Genesung."

Die Zeugen Jehovas zeigten sich "tief betroffen". "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer sowie den traumatisierten Augenzeugen. Die Seelsorger der örtlichen Gemeinde tun ihr Bestes, ihnen in dieser schweren Stunde Beistand zu leisten", hieß es in einem Statement auf der Website der Gemeinschaft.

"In Hamburg sind mehrere Menschen Opfer eines brutalen Verbrechens geworden. Vieles ist noch unklar. Wir sind erschüttert. Gemeinsam beten wir", schrieb das Erzbistum Hamburg auf Twitter. Weiter hieß es: "Wir sind bei denen, die verletzt sind und bei denen, die aus dem Leben gerissen wurden."

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zeigte sich ebenfalls "erschüttert". "Meine Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei den Opfern und ihren Angehörigen, bei den Gemeindemitgliedern und auch bei den Einsatzkräften", sagte Faeser der Deutschen Presse-Agentur.

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sprach auf Twitter von einer "schockierenden Tat". Ihre Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien. Zugleich dankte die Schwedin der Hamburger Polizei, die "unverzüglich mit unglaublichem Mut" reagiert habe.

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seine Betroffenheit geäußert. "Schreckliche Nachrichten aus Hamburg. Ich richte das Beileid Frankreichs an die Angehörigen der Opfer und an alle unsere deutschen Freunde. Unsere Gedanken sind bei ihnen", schrieb der Staatschef auf Twitter.

Zeugen Jehovas - Hintergrund

Die Zeugen Jehovas sind eine christliche Gemeinschaft mit eigener Bibel-Auslegung. Die Anhänger glauben an Jehova als "allmächtigen Gott und Schöpfer" und sollen sich strengen Vorschriften unterwerfen. Sie sind davon überzeugt, dass eine neue Welt bevorsteht und sie als auserwählte Gemeinde gerettet werden. Weltweit haben die Zeugen Jehovas etwa acht Millionen Mitglieder. Die "Weltzentrale" ist in New York. Die deutsche Gemeinschaft mit weniger als 200.000 Mitgliedern gehört zu den größten in Europa.

Hintergrund zum Tatort

Der Tatort in Hamburg
Der Tatort in Hamburg. (Bild: dpa)

Bei dem Tatort handelt es sich um ein dreistöckiges Gewerbegebäude, das an einer breiten Straße und neben einem Malerbetrieb sowie einer Baustelle mit drei großen Kränen liegt. In Hamburg-Alsterdorf leben rund 15.000 Menschen, der Stadtteil im Bezirk Hamburg-Nord ist etwa drei Quadratkilometer groß. Neben Alsterdorf gibt es zwölf weitere Stadtteile in dem Bezirk. In Hamburg-Alsterdorf sind zahlreiche Unternehmen angesiedelt. Durch den Stadtteil verläuft der Fluss Alster.

Hinweisportal

Die Polizei hat ein Hinweisportal eingerichtet. Auf der Webseite https://hh.hinweisportal.de/ können "Fotos und Videos zur Tat oder relevanten Ereignissen in diesem Zusammenhang hochgeladen werden", teilte die Polizei Hamburg auf Twitter mit.