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Sieg beim Nacht-Klassiker! Straßer-Wahnsinn geht weiter

Sieg beim Nacht-Klassiker! Straßer-Wahnsinn geht weiter
Sieg beim Nacht-Klassiker! Straßer-Wahnsinn geht weiter

Skirennläufer Linus Straßer ist offensichtlich in der Form seines Lebens. Drei Tage nach seinem Triumph in Kitzbühel legte der 31 Jahre alte Münchner vor 25.000 Zuschauern mit seinem grandiosen zweiten Sieg beim Nachtslalom in Schladming nach.

Straßer hat nun fünf Weltcup-Rennen gewonnen, beim „Night Race“ auf der Planai war der Olympiazweite mit der Mannschaft bereits 2022 erfolgreich gewesen.

Bei anhaltendem Regen verwies Straßer Timon Haugan aus Norwegen (+0,28 Sekunden) und Clement Noel aus Frankreich (+1,02) auf die Plätze zwei und drei.

Straßer: „Ein absolutes Scheißwetter“

Als er im Zielraum gebeten wurde, ein paar Worte an die Fans zu richten, bedankte er sich lauthals am Mikrofon bei den Zuschauern: „Es ist ein absolutes Scheißwetter. Ihr seid trotzdem da und macht Schladming zu einem der geilsten Rennen überhaupt. Vielen, vielen Dank!“

Später sagte er im BR: „Mir fällt es gerade sehr leicht, mich auf die wesentlichen Sachen zu konzentrieren. Ich stehe sehr gut über dem Ski. Dieses Momentum koste ich aus.“

Dann bekannte er: „Ich habe die letzte Zwischenzeit gehört, 0,54 Sekunden, und mir gedacht: Das müsste sich ausgehen - und die letzten fünf Tore waren eigentlich recht einfach zu fahren.“ Es ging sich aus.

Straßer hatte nach dem ersten Lauf knapp in Führung gelegen, 0,10 Sekunden vor Timon Haugan aus Norwegen. Er profitierte dabei ein wenig von seiner Startnummer 3 - nach ihm setzte Regen ein und wurde zunehmend stärker. Im Finale gelang Haugan eine herausragende Fahrt - doch Straßer legte nervenstark noch einen drauf: 0,28 Sekunden betrug sein Vorsprung am Schluss, der drittplatzierte Clement Noel aus Frankreich lag 1,02 Sekunden zurück.

Neureuther begeistert von Straßer

„Wenn‘s läuft, dann läuft‘s“, sagte ein begeisterter Felix Neureuther am Fuße der Planai im BR. „Der Linus ist so cool geblieben. Er ist einfach bei sich, er ist klar, es ist einfach gut.“ Der letzte Deutsche, der bei zwei Weltcup-Starts nacheinander gewann, war im Februar 2020 der am Wochenende zurückgetretene Thomas Dreßen gewesen. Er siegte zunächst bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, anschließend in Saalbach-Hinterglemm.

Sebastian Holzmann belegte Rang 19 (+2,74), der WM-Fünfte fuhr damit zum sechsten Mal in Serie in die Punkteränge. Derweil zog Straßer mit seinem fünften Weltcupsieg mit Dreßen gleich. Nur vier deutsche Skirennläufer haben häufiger gewonnen: Felix Neureuther (13), Markus Wasmeier (9), Armin Bittner (7) und Christian Neureuther (6).

Der Deutsche hatte zum ersten Mal in seiner Karriere bereits nach dem ersten Lauf knapp in Führung gelegen, dabei profitierte er ein wenig vom Regen, der nach seiner Fahrt einsetzte. Sebastian Holzmann belegte Rang 19 (+2,76), der WM-Fünfte fuhr damit zum sechsten Mal in Serie in die Punkteränge.

Der letzte Deutsche, der bei zwei Weltcup-Starts nacheinander gewann, war im Februar 2020 der am Wochenende zurückgetretene Thomas Dreßen gewesen. Er siegte zunächst bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, anschließend in Saalbach-Hinterglemm.

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mit Sport-Informationsdienst (SID)