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Skandal-Profi gibt Schummel-Tor zu - Fans wüten

Skandal-Profi gibt Schummel-Tor zu - Fans wüten
Skandal-Profi gibt Schummel-Tor zu - Fans wüten

Nach acht Monaten Sperre hat sich Englands Skandal-Profi Ivan Toney am Samstag beeindruckend zurückgemeldet. Der Stürmer des FC Brentford wurde beim 3:2-Erfolg seines Teams gegen Nottingham in der Premier League bei seinem Comeback direkt zum Helden.

Allerdings steht der Angreifer auch direkt wieder negativ im Fokus und wird von den Fans angefeindet.

Denn Toney gab zu, dass sein Treffer zum 1:1 regelwidrig gewesen ist und er geschummelt hat. In der 19. Minute hatte der 27-Jährige einen Freistoß in die Maschen gehauen. Allerdings hatte er den Ball zuvor deutlich sichtbar verlegt - sogar mehrmals.

Am Ende lag das Spielgerät klar ersichtlich neben dem vom Schiedsrichter per Spray gezeichneten Kreis. Der Schütze verschaffte sich damit so einen großen Vorteil, dass er ganz locker an der Mauer außen vorbei ins Tor schoss.

Toney trotz Kritik selbstbewusst: „Bin wieder da“

„Ja. Ich habe den Ball ein bisschen bewegt“, gab Toney bei Sky Sports zu. Er behauptete: „Man hat einen Meter in beide Richtungen, also tat ich das.“

Der Stürmer freute sich. „Ich bin dankbar, dass der Schuss reinging, und ich bin dankbar, dass ich wieder mit den Jungs spielen kann - ich habe es so sehr vermisst. Ich bin wieder da.“

Ende 2022 wurde Toney in 262 Fällen, die sich zwischen 2017 und 2021 ereigneten, angeklagt. Zu dieser Zeit spielte der 27-Jährige noch bei unterklassigen Klubs in England. Grund für die Anklage waren Verstöße gegen die Wettregeln des Verbandes FA, die Spielern verbietet, auf Fußballspiele zu wetten. Unabhängig davon, ob der Spieler selbst an der Partie beteiligt ist oder nicht.

Bei den Fans hat der Stürmer bei seinem ersten Spiel mit seiner Aktion direkt wieder für Ärger gesorgt. Im Internet wüteten viele Anhänger - vor allem von Nottingham.

„Einmal ein Betrüger immer ein Betrüger“, war ein Kommentar. Ein weiterer Fan fügte an: „Sperrt ihn direkt wieder!“

Auch die abgesessene Sperre wegen der Wettvorgänge sind in England noch ein Thema.

So fragte etwa ein Fan bei X: „Ich würde gerne mal wissen wie viel er auf ein Tor von sich gesetzt hat?“