Sonja Zietlow über Hygiene im Dschungelcamp und ihre Horror-Prüfung

"Es gab manche Menschen, deren Kleider man hinterher verbrennen musste"

Sonja Zietlow verrät in einem Dschungelcamp-Spezial, welche Prüfung sie niemals machen würde, wie sie mit einem Schnarcher im Camp umgehen würde und was sie in 16 Staffeln berührt hat.

Sonja Zietlow ist bereits zum 16. Mal im Dschungel unterwegs. (Bild: RTL+)
Sonja Zietlow ist bereits zum 16. Mal im Dschungel unterwegs. (Bild: RTL+)

Sie gehört zum Dschungelcamp, wie Maden, Spinnen und Dr. Bob. Seit 19 Jahren schickt "RTL" Stars und B-Promis in den australischen Dschungel und genau so lange kommentiert Sonja Zietlow das Treiben bei "Ich bin ein Star -Holt mich hier raus" mit Biss, Humor und Schlagfertigkeit. Nun packt die 54-Jährige in einem Special zur diesjährigen Staffel aus. Auf "RTL+" kann man die Sondersendung "Sonja Zietlow & die Faszination Dschungelcamp" anschauen, in der sie Einblicke in ihre Zeit als Moderatorin des erfolgreichen Trash-Formats gibt.

Diese Ekelprüfung wäre ein No-Go für Zietlow

Die brennendste Frage: Würde sie nach 19 Jahren als Beobachterin auch selbst ins Camp einziehen? Und tatsächlich: Zietlow kann es sich trotz unzähliger Ekelprüfungen vorstellen. Sie habe darüber bereits öfter nachgedacht und wäre durchaus dazu bereit, sich auf das Abenteuer einzulassen. "Ich bin so ein Spielertyp", sagt sie über sich. Nachgedacht hat sie offenbar auch schon darüber, was sie mitnehmen würde. Die Antwort ist eindeutig: "Ohrstöpsel". Nicht nur die Dschungelgeräusche nerven die teilnehmenden Promis schließlich, sondern auch die lauten Co-Stars, die ihnen den Schlaf rauben. Dabei würde Zietlow laut eigener Aussage mit schnarchenden Kollegen kurzen Prozess machen. "Dem würde ich in die Fresse hauen!", macht die Moderatorin in dem "RTL"-Special klar.

Das ist die Crew, die in diesem Jahr ins Dschungelcamp eingezogen ist. (Bild: RTL+)
Das ist die Crew, die in diesem Jahr ins Dschungelcamp eingezogen ist. (Bild: RTL+)

Einen positiven Nebeneffekt hat sie auch schon bei den Kandidat*innen der letzten 19 Jahre entdeckt. Weil im Dschungel Alkohol und Zigaretten fehlen, wirke sich das auf deren Gesundheit aus. "Was ich immer mitbekomme, dass sehr viele innerhalb kurzer Zeit viel besser aussehen, weil sie immer so ein Detox machen", findet Zietlow. Der Preis dafür sind allerdings alle möglichen Ekelprüfungen, denen sie sich zur Belustigung des Publikums stellen müssen. Auch hier hat die Moderatorin eine klare Grenze: "Ich kann keine lebenden Sachen essen, ich würde brechen."

Gefummel im Dschungel: Diese Camper gingen auf Tuchfühlung

Auch in Sachen Hygiene würde Zietlow als Campteilnehmerin wohl schnell an ihre Grenzen kommen. Zumindest scheint es da in den vergangenen 19 Jahren schon einige traumatisierende Erfahrungen gegeben zu haben. "Es gibt auch manche Menschen, die nicht so hygienisch sind und deren Kleider man hinterher verbrennen musste", plaudert sie aus dem Nähkästchen. Namen will sie dann aber lieber nicht nennen. "Unordnung ist eine Sache. Dreck, versifft, unhygienisch ist noch mal was anderes." Deshalb fordert die gelernte Verkehrspilotin die Einführung von Hygieneregeln im Camp.

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Doch aus ihrer langen Erfahrung als Dschungelcamp-Moderatorin hat Zietlow nicht nur Negatives mitgenommen: "Mich berührt es, wenn Menschen echt sind und gut." So sei sie seit dem Beginn der Sendung im Jahr 2004 schon öfter zu Tränen gerührt gewesen, wenn solche Momente im Dschungelcamp passierten.

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