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Spanien schwitzt schon - Frankreich bald auch

In Spanien und anderen Teilen Südeuropas wämt schon frühzeitig die Frühlingssonne. In den letzten Tagen verzeichnete das Land Rekordtemperaturen, da sich ein starkes Hochdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel niederließ. In den Regionen Valencia und Murcia stieg das Quecksilber auf bis zu 28 Grad Celsius, was zu gemischten Reaktionen führte.

Auf dem Jungfrauenplatz in Valencia sagten zwei Passanten: "Das ist schrecklich, weil wir hier im Sommer viel Hitze haben, und deshalb brauchen wir ein bisschen Kälte, um uns zu erholen, bitte".

Eine andere Frau meinte: "Ich genieße die Sonne, die ich jetzt wirklich zu schätzen weiß. Es fühlt sich fast wie Frühling an".

Auch Frankreich wärmt sich auf

Auch jenseits der Pyrenäen in Frankreich nutzten die Menschen die für die Jahreszeit untypischen Temperaturen. Die Mini-Hitzewelle im Süden hat den nationalen Durchschnitt drastisch erhöht und den Mittwoch zum wärmsten 24. Januar seit Beginn der Aufzeichnungen gemacht. In der Stadt Perpigan nahe des Mittelmeers werden an diesem Freitag Temperaturen von über 20 Grad Celsius erwartet. Das sind neun Grad mehr als sonst üblich.

Nach Berechnungen des französischen Wetterdienstes La Chaîne Météo war der Mittwoch mit einer landesweiten Durchschnittstemperatur von 12,3 Grad Celsius der wärmste 24. Januar seit 1937, als 10,9 Grad gemessen wurden.

Ursache: Die antizyklonale Luftmasse blockiert Winterstürme in der gesamten Region und könnte laut Meteorologen noch wochenlang anhalten.