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Frankfurt verkündet einschneidenden Abgang

Frankfurt verkündet einschneidenden Abgang
Frankfurt verkündet einschneidenden Abgang

Finanzvorstand Oliver Frankenbach kehrt dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach 27 Jahren den Rücken. Der 56-Jährige hat den Aufsichtsrat im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung in der vergangenen Woche darüber informiert, dass er seine Vorstandstätigkeit zum 30. Juni 2025 beenden wird.

Er mache von einem Kündigungsrecht seines bis 2026 laufenden Arbeitsvertrags Gebrauch, teilte die Eintracht mit.

Frankenbach ist seit dem 1. Juli 1998 für die Hessen tätig und sitzt dort seit dem 1. September 2015 im Vorstand der Fußball AG. „Ich habe meine Vorstandskollegen und die Mitglieder des Aufsichtsrats bereits seit Längerem darüber informiert, dass ich mich mit einem vorzeitigen Ausscheiden beschäftige“, sagte er.

Dass er über ein Vierteljahrhundert für den Klub tätig gewesen sein durfte, sei für ihn "ein großes Privileg", die Tätigkeit habe aber "auch alle Kraft" von ihm gefordert. Künftig wolle er "mehr Zeit für meine privaten Aktivitäten verwenden".

Aufsichtsratschef Philip Holzer betonte, er sei Frankenbach „sehr dankbar, dass er seine Aufgaben bis zum letzten Tag mit großem Tatendrang und hoher Zuverlässigkeit wahrnehmen wird. Es wird sicherlich zu gegebener Zeit einen angemessenen Rahmen geben, um seine herausragenden Leistungen und Verdienste für Eintracht Frankfurt angemessen zu würdigen. Er genießt bei Eintracht Frankfurt und in der Bundesliga die allerhöchste Wertschätzung.“