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Im Alten Hafen von Doha: Kaltstart für die Schwimmer

Im Alten Hafen von Doha: Kaltstart für die Schwimmer
Im Alten Hafen von Doha: Kaltstart für die Schwimmer

Für die deutschen Schwimmer gibt es bei der WM in Katar einen Kaltstart. Einen Tag vor dem ersten Freiwasserrennen betrug die Wassertemperatur im Alten Hafen von Doha 20,9 Grad. Die Lufttemperatur lag am Freitagmorgen bei nur 19 Grad. "Der Wind wird immer stärker, und damit ist es auch sehr wellig. Es wird auf jeden Fall kalt", berichtete Doppel-Weltmeisterin Leonie Beck, die am Samstag (8.30 Uhr MEZ) die zehn Kilometer in Angriff nimmt.

"Kaltes Wasser ist immer noch nicht so mein Favorit", sagte die 26-Jährige, die bei der vergangenen WM in Fukuoka bei 26 Grad triumphiert hatte, dem SID. Die Würzburgerin, die seit zweieinhalb Jahren in Italien lebt und trainiert, hat ihr Olympia-Ticket durch den Sieg in Japan aber bereits sicher. Deshalb schwimmt sie als Titelverteidigerin ohne Druck: "Natürlich hoffe ich, dass ich vorne ankomme. Aber es ist nichts verloren, wenn es nicht so gut wird. Dieses Jahr sind die Olympischen Spiele das Wichtigste."

Ihre Teamkollegin Jeannette Spiwoks kämpft dagegen noch um ihre Paris-Teilnahme. Dafür muss die Essenerin unter die besten 13 Schwimmerinnen kommen, die noch nicht qualifiziert sind.

Sein Ticket bereits in der Tasche hat Olympiasieger Florian Wellbrock, der wie Beck in Fukuoka über fünf und zehn Kilometer siegte. Ein Einschwimmen für die Beckenwettbewerbe in der zweiten Woche werden die Freiwasserrennen für den Magdeburger dennoch nicht. "Ich bin natürlich sehr motiviert, meine Titel zu verteidigen", sagte er dem SID. Für Wellbrock beginnt die WM am Sonntag (8.30 Uhr MEZ) über zehn Kilometer. Sein Teamkollege Oliver Klemet (Frankfurt/Main) ist ebenfalls bereits für die Sommerspiele qualifiziert.