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Basketball-Beben um US-Phänomen

Basketball-Beben um US-Phänomen
Basketball-Beben um US-Phänomen

Sie ist schon jetzt ein Superstar im US-Sport - und nun ist klar, wie es mit ihr weitergehen wird.

Ausnahme-Basketballerin Caitlin Clark wird ihre College-Karriere am Ende der Saison beenden und den Schritt in die WNBA gehen. Damit verzichtet der Iowa-Star auf eine mögliche Corona-Ausnahme und ein fünftes Jahr am College.

„Diese Saison ist zwar noch lange nicht vorbei und wir haben noch viele Ziele zu erreichen, aber es wird meine letzte in Iowa sein. Ich freue mich darauf, am WNBA Draft 2024 teilzunehmen“, vermeldete die 22-Jährige in einem offiziellen Statement.

Während ihrer vier Jahre in Iowa jagt Clark einen Rekord nach dem nächsten und wurde zu einer der populärsten College-Athletinnen aller Zeiten. Erst am Mittwoch hatte sie unter anderem mit 33 Punkten bei einem Auswärtsspiel in Minnesota einen neuen Punkterekord im Frauen-Basketball der großen Universitäten aufgestellt.

Nur eine NBA-Legende war besser

Darüber hinaus fehlen Clark (3.650 Punkte) nur noch 18 Punkte bis zum Division-I-Gesamtrekord im Männer- und Frauenbasketball, der von der tragisch früh verstorbenen NBA-Legende Pete Maravich (LSU, 3.667 Punkte) gehalten wird.

Auch in diesem Jahr ist Clark die große Favoritin auf die Auszeichnung als nationale Spielerin des Jahres. Mit durchschnittlich 32,2 Punkten pro Partie und 8,7 Assists übertrifft die Favoritin auf den ersten Pick im WNBA-Draft alle Spielerinnen der ersten Division. Damit ist sie die erste Frau, die in einer Saison über 3000 Punkte und 1000 Assist erzielen konnte.

„Nichts davon wäre ohne meine Familie und Freunde möglich gewesen, die immer an meiner Seite gestanden haben. Dank euch allen werden meine Träume wahr“, schrieb Clark, die bereits einige lukrative Sponsorendeals erhielt.

Hype um Clark! Ticketpreise explodieren

Ihre Entscheidung hatte sie vor ihrem Senior Day in Iowa bekannt gegeben. Tickets für das Spiel am Sonntag wurden zu den mitunter teuersten, die jemals auf dem Sekundärmarkt für ein Frauenspiel verkauft wurden. Laut Vivid Seats und ESPN lagen die Preise zwischen 408 und 5.199 Dollar.

Das Clark am 15. April nicht als erste Spielerin von den Indiana Fever, die seit 2016 auf eine Playoff-Teilnahme warten, ausgewählt wird, scheint längst ausgeschlossen.