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Bayern bricht ein - das hat Folgen!

Bayern bricht ein - das hat Folgen!
Bayern bricht ein - das hat Folgen!

Pokalsieger Bayern München hat in der Basketball Bundesliga (BBL) gepatzt und die Tabellenführung zumindest vorübergehend an die Niners Chemnitz verloren. Die Münchner kassierten trotz hoher Führung gegen Rasta Vechta ihre vierte Saisonniederlage und unterlagen überraschend mit 88:90 nach Verlängerung.

Zur Pause hatten die Münchner noch deutlich mit 56:40 in Führung gelegen. Doch Vechta kämpfte sich vor allem durch ein furioses Schlussviertel zurück in die Partie und krönte sein starkes Comeback.

Die Bayern um Carsen Edwards (18 Punkte) sahen durch ihren klaren Pausenvorsprung schon wie der sichere Sieger aus, im letzten Spielabschnitt verlor der Favorit aber komplett den Faden.

Rasta mit Topscorer Chavares Flanigan (17) legte einen 19:3-Lauf zum Start des Viertels hin und übernahm die Führung. Doch München fing sich und rettete sich in die Verlängerung, in der Rasta die Oberhand behielt.

ALBA verhindert Pleite

ALBA Berlin ereilte um ein Haar das gleiche Schicksal wie die Münchner. Bei Abstiegskandidat Rostock Seawolves gab ALBA durch ein 10:25 im dritten Viertel seine Führung her, gewann aber letztlich dank eines verwandelten Freiwurfs drei Sekunden vor Schluss mit 76:75 (42:36).

Berlin bleibt als Tabellendritter mit weniger Spielen auf dem Konto den Bayern und Chemnitz auf den Fersen. Die 28 Zähler vom überragenden Derrick Alston Jr. reichten für Rostock nicht.

Vechta unterstreicht Playoff-Ambitionen

Vechta unterstrich mit dem Sieg seine Playoff-Ambitionen, übernahm Rang fünf und hielt Verfolger Telekom Baskets Bonn auf Distanz. Der Vizemeister verlor bei Schlusslicht MLP Academics Heidelberg 87:92 (40:49).

Chemnitz hatte am Samstag bereits beim Tabellenletzten Hakro Merlins Crailsheim mit 97:82 (42:39) seine Pflicht erfüllt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)