Werbung

Beklemmender Super-Bowl-Werbespot sorgt für Aufsehen

Beklemmender Super-Bowl-Werbespot sorgt für Aufsehen
Beklemmender Super-Bowl-Werbespot sorgt für Aufsehen

Der Super Bowl ist Jahr für Jahr eines der größten Sportevents des Planeten. Neben dem sportlichen Wettkampf sorgen auch die Werbespots, die extra für das große NFL-Finale produziert wurden, für Aufsehen.

Dieses Jahr fiel aber ein Werbespot besonders auf - und das nicht, weil er exorbitant teuer war oder mit den größten Stars besetzt wurde, sondern aufgrund des Inhalts.

Spot setzt sich gegen Antisemitismus ein

Der Spot handelt von einem kleinen Mädchen, das mit seiner Mutter das Haus verlässt, um zum Auto zu gehen. Dabei sieht man den Nachbarn, der an seinem Auto herumschraubt. Das Mädchen bleibt ruckartig stehen und fragt „Mami, was ist das?“

Die Mutter schaut zur Garage und antwortet mit zittriger Stimme: „Gar nichts. Komm, steig ins Auto. Komm, mach schon, steig ein.“ Der Nachbar reagiert darauf und schaut nach. Kurz darauf erkennt er, dass ein Hakenkreuz mit der Aufschrift „Keine Juden“ auf das Garagentor gemalt wurde.

Danach kommt ein Schnitt und es wird gezeigt, wie die Mutter und ihre Tochter zurückkommen. Die Hassbotschaft wurde mittlerweile übermalt. Die Mutter blickt zum Nachbarn, der wieder an seinem Auto schraubt und man erkennt weiße Farbreste. Die Mutter flüstert ihm ein „Thank You“ zu.

Wichtige Botschaft: „Aufstehen gegen Judenhass“

Es folgt die Botschaft: „Einer von vier jüdischen Amerikanern wurde im vergangenem Jahr Opfer von Hass. Hass gewinnt nur, wenn du ihn lässt – Aufstehen gegen Judenhass!“

Hinter dem Werbeclip steckt die „Foundation to Combat Antisemitism“, die von Robert Kraft, Besitzer der New England Patriots, ins Leben gerufen wurde. Sie setzt sich aktiv gegen Antisemitismus ein und produzierte den nun weltweit beachteten Spot schon vor Monaten.

An der Produktion beteiligt war auch Clarence B. Jones - der Mann, der Martin Luther King bei seiner berühmten „I Have a Dream“-Rede geholfen hat.