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Biathlon-Sensation: Dieser Gold-Coup ist historisch

Biathlon-Sensation: Dieser Gold-Coup ist historisch
Biathlon-Sensation: Dieser Gold-Coup ist historisch

Damit hat keiner gerechnet! Bei der Junioren-EM im Biathlon hat Enkhsaikhan Enkhbat komplett überraschend das Einzelrennen über 15 Kilometer für sich entschieden.

Der 21-Jährige schrieb damit Geschichte bei der Nachwuchs-Konkurrenz, die aktuell parallel zur WM in Nove Mesto stattfindet. Als erster Mongole gewann er bei einem Biathlon-Event eine Goldmedaille - bei der Europameisterschaft ist er dabei, weil diese als offener Wettkampf ausgetragen wird, bei der auch Einzelathleten von anderen Kontinenten starten dürfen.

Bei dem Rennen im polnischen Jakuszyce, bei dem die Talente aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Norwegen nicht am Start waren, blieb er am Schießstand fehlerfrei und zeigte sich auch in der Loipe stark. Im Ziel war er um 1,6 Sekunden schneller als der ebenfalls fehlerfreie Kalle Loukkaanhuhta aus Finnland.

Nur 72. im Vorjahr: Mongole schreibt Biathlon-Geschichte

Dieser Erfolg ist umso beeindruckender, wenn man einen Blick auf den Werdegang von Enkhbat wirft.

Im Vorjahr landete er bei dem EM-Einzelrennen, das die deutsche Nachwuchshoffnung Hans Köllner gewonnen hatte, mit sechs Schießfehlern nur auf dem 72. Platz. Sein Rückstand damals: 10:02.5 Minuten.

Am Wochenende kann der Mongole seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Sowohl im Sprint als auch im Massenstart darf er sich berechtigte Chancen auf einen erneuten Coup machen.