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Biathlon-Star bereut spektakulären Wechsel nicht

Biathlon-Star bereut spektakulären Wechsel nicht
Biathlon-Star bereut spektakulären Wechsel nicht

Anamarija Lampic wechselte vor der Weltcup-Saison 2022/23 vom Langlauf in den Biathlon, hat aber noch nicht den Anschluss an die Weltspitze gefunden - und das, obwohl die 28-Jährige zu den schnellsten Läuferinnen gehört.

Die Slowenin - aktuell auf Platz 17 im Gesamtweltcup - hat am Schießstand noch ihre Probleme und gerade einmal eine Trefferquote von 64 Prozent, die besten liegen bei um die 90.

Im Interview mit dem Portal Biathlonworld hat die Teamsprint-Vizeweltmeisterin von 2019 nun über die anhaltenden Umstellungsprobleme gesprochen.

Jubelende Zuschauer? „Hoffe ich höre das bald öfter“

„Mich überrascht das nicht. Ich genieße immer die jubelnden Zuschauer, wenn ich die Scheibe treffe, höre das aber normalerweise nicht. Ich hoffe, dass es eines Tages so ein wird“, sagt sie,

Neben dem Schießen an sich attestiert die ehemalige Langläuferin aber noch ein weiteres Problem: „Wenn ich alleine zum Schießstand komme, ist es völlig anders, als wenn wir alle zusammenkommen. Ich muss noch lernen, dass ich die anderen ausblende und nicht auf sie achte. Ich muss da in meiner eigenen Welt sein. Das finde ich sehr herausfordernd.“

Lampic bereut den Wechsel nicht

Dennoch bereut sie den Schritt in den Biathlon nicht, da sie ein Mensch sei, der immer auf der Suche nach etwas Neuem ist und Biathlon die letzte Möglichkeit war, um einen neuen Sport auszuprobieren.

Übrigens ist die 28-Jährige nicht die erste Sportlerin, die den Weg vom Langlauf in den Biathlon geht. Während die Schwedin Stina Nilsson bis heute ähnliche Umstellungsprobleme hat, ist das prominenteste Gegenbeispiel Denise Hermann-Wick, die im Biathlon Weltmeisterin und Olympiasiegerin wurde.

Lampic hat also durchaus noch die Chance, sich ebenfalls zu einer Weltklasse-Athletin zu entwickeln, weiß aber auch, dass dies „noch ein langer Weg wird“.