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Biathlon-Star reagiert auf irren Fauxpas

Biathlon-Star reagiert auf irren Fauxpas
Biathlon-Star reagiert auf irren Fauxpas

Es war zweifellos die kurioseste Szene beim Biathlon-Weltcup in Soldier Hollow: Quentin Fillon Maillet hatte seinen ersten Saisonsieg am Samstag beim Sprint dicht vor Augen. Beim zweiten Schießen schoss er zwar einmal daneben, blieb dank einer starken Laufleistung aber voll im Rennen - bis ihn ein folgenschwerer Fehler stoppte.

Denn der Franzose vergaß tatsächlich, in die Strafrunde abzubiegen, und verließ den Schießstand sofort wieder. Dafür gab es wenig später eine deftige Zeitstrafe von zwei Minuten.

Völlig frustriert zischte Fillon Maillet nach dem Rennen ab und bezog erst am späten Sonntagabend Stellung zu seinem irren Fauxpas. „Ich weiß ganz genau, dass ich diese Scheibe verfehle, und vergesse einfach, die Strafrunde zu laufen“, sagte der 31-Jährige in einem Interview mit L‘Équipe.

„Manchmal bin ich ein vergesslicher Mensch“

„Ich werde dieses Missgeschick noch eine Weile im Kopf haben“, fügte Fillon Maillet hinzu: „Manchmal bin ich ein vergesslicher Mensch und versuche, dass mir das beim Biathlon nicht passiert und schon gar nicht bei Wettkämpfen. Leider passiert das ab und zu“.

Während der Schlussrunde hatte der Franzose bereits geahnt, dass etwas Seltsames passiert sei. Das spürte der zweimalige Olympiasieger und Gesamtweltcup-Sieger von 2022 an den Anfeuerungsrufen seiner Trainer.

Trainer spricht Fillon Maillet Mut zu

Im Ziel lag Fillon Maillet 1:34,8 Minuten hinter dem siegreichen Eric Perrot - beim Absolvieren der Strafrunde hätte er das Rennen somit sehr wahrscheinlich gewonnen.

Frankreichs Trainer Simon Fourcade sprach dem Unglücksraben daher sofort Mut zu: „Ich wünsche mir, dass er die Enttäuschung schnell abschüttelt. Er ist eigentlich in einer Form, die ihm noch ein bis zwei, sogar drei Siege ermöglichen kann.“