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Bochum-Krise: Bloß keine Panik

Bochum-Krise: Bloß keine Panik
Bochum-Krise: Bloß keine Panik

Die Länderspielpause - für Trainer Thomas Letsch und den VfL Bochum kommt sie gerade recht. „Da geht es jetzt auch darum, mal runterzukommen. Das tut uns allen gut“, sagte der 55-Jährige nach der 0:2-Pleite in der Bundesliga beim stark abstiegsbedrohten FSV Mainz 05.

Bei den Rheinhessen hatte der Tabellen-15. die vierte Niederlage in Serie einstecken müssen. Der Vorsprung auf die Nullfünfer, die sich mit nun 19 Punkten am 1. FC Köln vorbei auf den Relegationsplatz schoben, beträgt acht Spiele vor Saisonende noch sechs Zähler.

Einen solchen Puffer zu diesem Zeitpunkt hätten die Bochumer vor der Saison "alle unterschrieben", betonte Letsch: "So wie es sich jetzt entwickelt hat, sind wir aktuell aber alle enttäuscht, dass es nur die sechs Punkte sind."

Von Panik will der VfL-Coach nichts wissen

Gleichzeitig, stellte der Coach klar, werde der VfL jedoch "einen Teufel tun, jetzt alles infrage zu stellen". Schließlich habe er "eine Mannschaft, die gezeigt hat, dass sie tolle Spiele machen kann, auch Spiele gewinnen und wichtige Fights bestreiten kann." Deshalb gelte: "Durchschnaufen, und dann geht's weiter."

Ähnlich sehen es auch die restlichen Bochumer Funktionäre wie Patrick Fabian. In der Länderspielpause müsse sich der Klub jetzt "sammeln", sagte der Sport-Geschäftsführer: "Ich bin weit davon entfernt, in große Panik zu verfallen. Wir müssen schauen, dass wir bei uns bleiben." Denn mit 25 Punkten stehe der Verein "nicht kurz vor dem Abgrund. Aber wir müssen den Trend erkennen, das ist klar."

Nach dem Break nämlich sind die kriselnden Bochumer zum Punkten verdammt - dann warten die beiden richtungsweisenden Duelle mit dem Schluss-Duo Darmstadt 98 und Köln.