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Braunschweigs Aufwärtstrend hält an

Braunschweigs Aufwärtstrend hält an
Braunschweigs Aufwärtstrend hält an

Am 19. Spieltag der 2. Bundesliga sicherte sich Eintracht Braunschweig den vierten Sieg in Folge gegen den 1. FC Magdeburg. Das entscheidende Tor des Spiels erzielte Ermin Bicakcic in der 16. Minute. Trotz einer starken Phase vor der Halbzeit konnte Magdeburg nach dem Seitenwechsel offensiv nicht mehr entscheidend agieren. Das Spiel, das durch eine Reihe von Fouls und gelben Karten geprägt war, nahm seinen entscheidenden Verlauf, als Daniel Elfadli von Magdeburg in der 74. Minute die rote Karte sah. Mit einer 0:1-Niederlage im Gepäck kehrt Magdeburg nun nach Hause zurück, während Braunschweig seinen Aufwärtstrend fortsetzt.

Keine Änderungen in Startelfs

Die Eintracht aus Braunschweig empfing den 1. FC Magdeburg als Tabellenvorletzter mit dem Druck, die Abstiegsplätze verlassen zu müssen. Trotz des Drucks und der zweitschlechtesten Offensive der Liga ging Trainer Daniel Scherning mit Beständigkeit ins Spiel und veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Holstein Kiel nicht. Gleiches galt für den Magdeburger Coach Christian Titz, der nach einem 1:0-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden ebenfalls keine Änderungen vornahm.

Trotz ihrer Tabellenpositionen konnten beide Teams mit Selbstvertrauen in die Begegnung gehen. Die Löwen aus Braunschweig konnten ihre letzten drei Spiele gewinnen, nachdem sie zuvor nur zwei Siege aus 15 Ligaspielen verbuchen konnten. Der FCM, der nach einem guten Saisonstart auf Rang 13 abrutschte, konnte sich ebenfalls durch den Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden Selbstvertrauen aneignen und hatte zudem gute Erinnerungen an das Hinspiel, welches sie mit 2:1 für sich entscheiden konnten.

Die Aufstellungen der beiden Mannschaften sahen wie folgt aus:

Ron-Thorben Hoffmann - Hasan Kuruçay, Robert Ivanov, Ermin Bicakcic - Fabio Kaufmann, Robin Krausse, Anton Donkor, Thórir Helgason, Marvin Rittmüller - Johan Gómez, Rayan Philippe

Dominik Reimann - Tobias Müller, Daniel Heber, Daniel Elfadli - Amara Condé, Herbert Bockhorn, Léon Bell Bell, Jean Hugonet - Xavier Amaechi, Baris Atik, Mohammed El Hankouri

Bicakcic trifft für Braunschweig

Die erste Halbzeit des Spiels zwischen Eintracht Braunschweig und 1. FC Magdeburg begann mit einem hohen Ballbesitz für Magdeburg. Die Eintracht zeigte sich von Beginn an aufmerksam und nutzte hohe Ballgewinne für schnelle Umschaltspiele. In der 16. Minute gelang Bicakcic das erste Tor des Spiels. Nach einer chaotischen Szene im Magdeburger Strafraum, in der der Ball mehrmals geblockt wurde und die Magdeburger Verteidigung nicht klären konnte, nutzte Bicakcic die Situation und traf aus kurzer Distanz. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient, da Braunschweig trotz geringerem Ballbesitz die effektivere Mannschaft war. Trotz mehrerer Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zur Halbzeit beim 1:0 für die Eintracht.

Braunschweig hält stand

Die zweite Halbzeit begann mit zwei Wechseln auf Magdeburger Seite, jedoch ohne Änderungen bei Braunschweig. Die Eintracht hielt weiterhin an ihrer defensiven Spielweise fest und konnte den Ballbesitz der Gäste weiterhin niedrig halten. In der 74. Minute wurde das Spiel für Magdeburg noch schwieriger, als Elfadli nach einem Foul an Niklas Tauer seine zweite Gelbe Karte sah und das Feld verlassen musste. Trotz Unterzahl versuchte Magdeburg weiterhin, den Ausgleich zu erzielen, konnte jedoch keine klaren Chancen kreieren. Braunschweig hingegen konnte mehrere Konter starten, scheiterte jedoch immer wieder an der letzten Aktion. Trotz mehrerer Wechsel und sechs Minuten Nachspielzeit blieb es beim 1:0 für Braunschweig, das damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammelte.

Braunschweig lebt auf

Mit diesem vierten Sieg in Folge zeigt Eintracht Braunschweig, dass sie noch lange nicht bereit sind, die Segel zu streichen. Trotz des anhaltenden Kampfes im Tabellenkeller, ist der Aufschwung deutlich zu spüren. Mit nun 20 Punkten stehen sie auf dem Relegationsplatz, gleichauf mit Schalke und Rostock.

Magdeburg hingegen muss sich nach dieser 0:1-Niederlage auf einen harten Abstiegskampf einstellen. Der Platzverweis im Spiel gegen Braunschweig war ein schwerer Schlag, der das Spiel entschied.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Braunschweig den Aufwärtstrend fortsetzen kann und ob Magdeburg sich aus dem Abstiegskampf befreien kann. In den nächsten Spielen trifft Braunschweig auf Schalke, während Magdeburg gegen Kiel antritt. Es bleibt spannend in der 2. Bundesliga.

Hier können Sie einen Blick auf die aktuelle Tabelle werfen oder sich die anderen Ergebnisse anschauen.

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