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Chelsea-Krise freut Klopp

Jürgen Klopps Mitleid mit dem FC Chelsea hält sich in Grenzen.

Der Star-Coach des FC Liverpool hat im Gespräch mit Sky Sports die Blues und ihre Einkaufspolitik geätzt.

„Es ist schön zu sehen, dass man nicht einfach Top-Spieler zusammenbringen und denken kann, dass es funktioniert“, äußerte sich Klopp zur Chelsea-Misere in der Premier League.

Klopp-Krittik richtet sich gegen Chelsea-Bosse

Die Kritik des Ex-BVB-Coaches richtete sich nicht gegen Interimscoach Frank Lampard, sondern vielmehr gegen die Chelsea-Bosse um Klubbesitzer Todd Boehly.

„Man muss eine Mannschaft aufbauen“, stellte Klopp klar, „das haben die Jungs dort unterschätzt und ihren Trainern eine fast unmögliche Aufgabe gegeben.“

Der 55-Jährige sieht Chelseas aufgeblähten Kader als Ursache der Misere und wies auf die Wichtigkeit einer homogenen Kabine hin: „Man kann nicht zwei Umkleidekabinen haben, man kann nicht auf zwei Spielfeldern trainieren, man muss Beziehungen aufbauen, man muss Teamgeist schaffen.“

Der FC Chelsea hat seit mittlerweile acht Pflichtspielen nicht mehr gewonnen und steuert auf eine Saison ohne europäisches Geschäft zu. Platz zwölf und 14 Punkte zu den europäischen Plätzen – mehr Krise bei den Blues geht nicht.

Klopps Prognose erstaunt: „Chelsea wird nächstes Jahr unglaublich stark sein.“