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DEB-Team vor K.o.-Spiel ohne NHL-Stars

Alles oder nichts - jetzt kommt‘s drauf an.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kämpft am Donnerstagabend um die vielleicht letzte Chance, noch das Viertelfinale bei der WM in Finnland und Lettland zu erreichen - und SPORT1 ist LIVE dabei.

Nach drei Niederlagen zum Start hilft dabei nur noch ein Sieg gegen Dänemark. Das DEB-Team steht auf dem letzten Platz der Gruppe A. Dänemark ist Zweiter. Auch wenn eine Niederlage nicht das sofortige Ausscheiden bedeuten würde, stünden die Chancen in diesem Fall nahe der Null.

Draisaitl-Hoffnungen zerschlagen

Die letzte Hoffnung auf einen Einsatz von NHL-Star Leon Draisaitl zerschlug sich indes schon am Mittwochmorgen.

„Es ist in der Kürze der Zeit nicht möglich, seine WM-Teilnahme zu realisieren“, sagte DEB-Sportdirektor Christian Künast, der am Dienstag ein „ausführliches Gespräch“ mit Draisaitl geführt hatte.

„Nach 92 NHL-Spielen inklusive zweier intensiver Serien braucht er jetzt einfach Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen und sich körperlich zu regenerieren“, erklärte Künast: „Zumal es auch Exit-Meetings und Medien-Termine mit den Oilers vor Ort gibt.“

„Wer will einen Leon Draisaitl nicht in seiner Mannschaft haben?“

Dass das DEB-Tean Draisaitl, der in der abgelaufenen NHL-Hauptrunde zum dritten Mal die 50-Tore-Marke geknackt hatte, gut hätte gebrauchen können, war allen klar.

Deshalb hatte nach den drei Niederlagen zum Auftakt nicht nur Frederik Tiffels, der mit dem NHL-Star in Köln aufwuchs, Kontakt zu ihm aufgenommen. „Wer will einen Leon Draisaitl nicht in seiner Mannschaft haben?“, fragte Künast rhetorisch.

Neben Draisaitl wird gegen Dänemark auch NHL-Torwart Philipp Grubauer fehlen. Ob der 31-Jährige zu einem späteren Zeitpunkt nachreist, hängt vom Ausgang des Dänemark-Spiels ab.

Also gehen Tiffels und Co. ohne Verstärkung in ihr erstes „Endspiel“ der WM. „Wenn man auf die Tabelle guckt, kann man es schon so nennen“, gab der Stürmer zu.