Werbung

Deutscher Skicrosser verpasst Sieg

Deutscher Skicrosser verpasst Sieg
Deutscher Skicrosser verpasst Sieg

Florian Wilmsmann hat den deutschen Skicrossern auf seiner Lieblingsstrecke die nächste Podestplatzierung beschert. Der 28 Jahre alte WM-Zweite fuhr auch im georgischen Bakuriani auf Rang zwei. Vom Schweden David Mobärg, der seinen achten Weltcup-Sieg feierte, trennten ihn 0,19 Sekunden.

„Ich fühle mich hier immer recht selbstbewusst auf der Strecke“, sagte Wilmsmann: „Dieses Jahr musste man sich ein bisschen reinbeißen, aber ich bin sehr froh darüber, dass ich die gute Serie fortsetzen konnte.“

Im Kleinen Kaukasus hatte Wilmsmann vor drei Jahren seinen ersten von inzwischen zwei Weltcup-Erfolgen eingefahren und im vergangenen Winter mit WM-Silber seinen größten Coup gelandet. Für den Mann vom TSV Hartpenning war es der dritte zweite Rang in dieser Saison, einmal wurde er Dritter. In der Gesamtwertung liegt Wilmsmann auf Platz drei, vom führenden Kanadier Reece Howden trennen ihn 63 Punkte.

Johanna Holzmann belegte beim 28. Weltcup-Erfolg von Sotschi-Olympiasiegerin Marielle Thompson (Kanada) Platz acht. Tim Hronek, der einen Sturz im Viertelfinale augenscheinlich unverletzt überstand, Florian Müller und Niklas Bachsleitner kamen auf die Ränge 14, 15 und 18.

Auf der siebten der elf Weltcup-Stationen in diesem Winter steht am Sonntag (8.00 Uhr/ARD-Stream und Eurosport) ein weiteres Rennen auf dem Programm. Wilmsmann wird dann fehlen: Er scheiterte wie zahlreiche Topfahrer in der chaotischen Qualifikation, die zur Wind-Lotterie verkommen war.