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„Das Ding ist noch nicht erledigt!“ BVB nach Klatsche kämpferisch

Nach dem Debakel im Bundesliga-Kracher gegen die Bayern wäre eigentlich Krisenstimmung in Dortmund angesagt. Die Köpfe der BVB-Protagonisten gehen aber schnell nach oben.

BVB-Sportchef Sebastian Kehl war nach der Niederlage erst ein mal bedient. (Bild: Getty Images)
BVB-Sportchef Sebastian Kehl war nach der Niederlage erst ein mal bedient. (Bild: Getty Images)

Alles wie immer! Der BVB reist nach München und kommt mächtig unter die Räder. Die 2:4-Klatsche ging nicht spurlos an den Spielern und Bossen vorbei. Mit hängen Köpfen verließen Kapitän Marco Reus und Co. am Samstagabend gegen 22.30 Uhr die Allianz Arena.

Trotz der deutlichen Pleite und der verlorenen Tabellenführung geben sich die Dortmunder kämpferisch: „Es ist ein bitterer Tag. Das tut weh. Wir sind aber Borussen. Wir stehen wieder auf“, sagte Sportchef Sebastian Kehl. „Das Ding ist noch nicht erledigt! Die Meisterschaft ist heute noch nicht entschieden worden.“

Watzke: „Der Weg ist noch nicht zu Ende“

Ins gleiche Horn stieß auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der den Klassiker krankheitsbedingt von der Couch aus verfolgen musste. „Wir geben nicht auf, dazu gibt es keinen Anlass. Der Weg ist noch nicht zu Ende“, sagte der Geschäftführer am Sonntag zur WAZ.

Auch die Spieler waren zwar maßlos enttäuscht, gaben aber nach der ersten Liga-Pleite in diesem Jahr ebenfalls die Titel-Hoffnungen nicht auf: „Das wird uns keinen Titel-Knacks geben!“, betonte Julian Brandt auf SPORT1-Nachfrage. „Wir haben weiterhin Chancen!“

Und Trainer Edin Terzic ergänzte: „Wir fliegen sehr enttäuscht und wütend zurück nach Dortmund. Wir schauen morgen aber auf die Tabelle und stellen fest, dass noch alles offen ist.“

Zwei Punkte beträgt nun der Rückstand auf die Bayern bei acht noch zu spielenden Partien.

„Wir haben direkt am Samstag gegen Union Berlin wieder die Chance, dass wir es besser machen können!“, gab Marius Wolf die Marschroute aus.

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