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Helfen Atalanta-Fans ihren Eintracht-Kollegen?

Auch fünf Tage vor dem Champions-League-Rückspiel zwischen dem SSC Neapel und Eintracht Frankfurt ist noch immer nicht klar, ob den Fans der Hessen regulärer Einlass ins Maradona-Stadion gewährt wird.

Ein Verwaltungsgericht hob am Samstag den Fan-Ausschluss auf, nachdem die Eintracht mit einer einstweiligen Verfügung im Schnellverfahren gegen diese Entscheidung vorgegangen war. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Damit ist aber noch lange nicht klar, ob die Frankfurter tatsächlich ihr Gästekartenkontingent von insgesamt 2.700 Karten in Anspruch nehmen können.

„Es steht alles unter dem Vorbehalt, wie ein Einspruch der Präfektur Neapel ausgeht oder ob gar ein neuer, modifizierter Erlass ergeht. Das Spielchen geht also weiter“, sagte Eintracht-Vorstand Philipp Reschke.

SSC Neapel zeigt sich besorgt

Am Samstagabend veröffentlichte nun der SSC eine Stellungnahme und brachte darin zum Ausdruck, dass man „zutiefst besorgt über die Entscheidung“ sei.

„Die Besorgnis rührt von der konkreten Möglichkeit her, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte, wie der Analyseausschuss für Sportveranstaltungen des Innenministeriums feststellte“, heißt es weiter.

Doch selbst wenn der jetzige Entschluss noch gekippt würde und die Eintracht-Anhänger auf offiziellem Weg nicht ins Stadion könnten, muss das nicht bedeuten, dass auf den Rängen keine Eintracht-Fans zu finden sein werden.

Laut Gazzetta dello Sport wollen Atalanta-Anhänger, die mit ihren Eintracht-Kollegen eine innige Fanfreundschaft pflegen, Karten für das Achtelfinal-Rückspiel in Neapel kaufen - und diese dann an die Eintracht-Fans weitergeben.

Wie die ganze Sache ausgeht, wird sich vermutlich erst dann zeigen, wenn das Spiel am kommenden Mittwoch um 21 Uhr angepfiffen wird.