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Nächster Sieg! Blüht deutsches Sorgenkind wieder auf?

Nächster Sieg! Blüht deutsches Sorgenkind wieder auf?
Nächster Sieg! Blüht deutsches Sorgenkind wieder auf?

Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler macht nach einer Saison zum Vergessen weiter im zweitklassigen Continental Cup auf sich aufmerksam. Der 32-Jährige gewann am Sonntag überlegen den zweiten Wettbewerb im finnischen Lahti, nachdem er im ersten Springen am Samstag Zweiter geworden war.

Zwei Wochen zuvor hatte der Bayer beim COC in Iron Mountain/USA einen Sieg eingefahren, danach belegte er in Planica Rang fünf und acht. Für den einstigen Topstar war nach enttäuschenden Leistungen in dieser Saison kein Platz im deutschen Weltcup-Team, auch im Continental Cup zeigte Eisenbichler teils ganz schwache Leistungen.

Denkbar ist, dass Eisenbichler im Saisonfinale eine Chance im Weltcup-Team erhält, in dem einige Springer wie Stephan Leyhe oder Karl Geiger derzeit völlig außer Form sind. Während der laufenden Raw-Air-Tour darf Eisenbichler nicht in den Weltcup einsteigen, beim Abschluss-Fliegen in Planica ist aber ein Start möglich. Dort hatte er 2017 und 2019 mit 248,0 m den derzeit gültigen deutschen Rekord aufgestellt.

Horngacher macht Eisenbichler Hoffnung

„Definitiv“ sei Eisenbichlers Einsatz in Planica eine Option, sagte Horngacher am Sonntag in der ARD, „während der Raw Air dürfen wir ja leider nicht auswechseln.“ Für Eisenbichler freue es ihn sehr: „Gott sei Dank zeigt er wieder gute Sprünge.“

Ein starker Eisenbichler wäre für das deutsche Team im Hinblick auf die WM 2025 in Trondheim enorm wichtig.