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Lineker-Sohn verrät: "Glaube, dass er geweint hat"

Kehrt Gary Lineker vor die TV-Kameras zurück?

Die Zukunft des englischen Ex-Nationalspielers ist nach seiner Absetzung als Moderator der BBC-Sendung „Match of the Day“ weiter offen. Der 62-Jährige hat bisher zu dem Vorfall, der zu einer massiven Protestwelle geführt hatte, geschwiegen.

In der englischen Zeitung The Mirror ergriff nun sein Sohn George das Wort. Dieser geht davon aus, dass Lineker, der wegen eines Tweets zur britischen Einwanderungspolitik von der BBC abgesetzt worden war, als TV-Experte zurückkehren wird.

„Er weiß noch nicht, was die Zukunft für ihn bereithält, im Moment hat er einen Vertrag“, erklärte George: „Aber - auf die netteste mögliche Weise, ich glaube er wird mir das nicht krumm nehmen - er wird alt. Er hat eine großartige Schicht hingelegt und wenn sein Vertrag ausläuft, ist er 64.“

Lineker: „Ich glaube, er hat geweint“

Dann könnte er womöglich das Bedürfnis haben, weniger zu arbeiten, meinte der Sohnemann. BBC-Generaldirektor Tim Davie gab derweil am Sonntag bekannt, dass er Lineker wieder zurückholen wolle.

Das temporäre Aus bei der BBC sei überwältigend für Lineker gewesen, erklärte George weiter, „und ich glaube, dass es für ihn schmerzhaft war. Aber all die Unterstützung, die er erfahren hat, hat dafür gesorgt, dass er sich besser fühlt und ich weiß, dass er nichts bereut.“ Die BBC verlangt von ihren Moderatoren, auf politische Statements zu verzichten.

Nach der Lineker-Entscheidung hatten zahlreiche TV-Experten und Kommentatoren ihre Teilnahme an der Premier-League-Show abgesagt - letztlich war diese als reine Highlight-Show ohne Studio-Personal über die britischen Bildschirme geflackert.

„Die Reaktion war mehr, als Dad jemals erwartet hat, und es zeigt, dass er sich richtig verhalten hat“, sagte George Lineker weiter. Dass Alan Shearer und Ian Wright die Sendung boykottiert hatten, habe große Emotionen ausgelöst. „Ich glaube, dass er geweint hat, als er das herausgefunden hat.“

Verbiegen lassen werde sich der Moderater nicht: „Er wird von seinen Worten nie abweichen.“