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FCK-Boss: Darum musste Schuster gehen

Am Donnerstagvormittag war klar: Dirk Schuster und Co-Trainer Sascha Franz werden mit sofortiger Wirkung beim 1. FC Kaiserslautern freigestellt! Vor dem Topspiel des FCK gegen den 1. FC Magdeburg am Samstagabend äußerte sich Geschäftsführung Thomas Hengen bei SPORT1 zu den Gründen.

„Es war keine leichte Entscheidung, das ist ein schleichender Prozess. Das Kiel-Spiel war halt schon bedenklich“, erklärte er: „Die erste Halbzeit war unsere Mannschaft zu Hause mutlos und hat ängstlich gespielt.“

Man müsse „auch die Fakten sehen“, meinte der 49-Jährige weiter: „Im Jahr 2023 haben wir einen Punkteschnitt von 1,01. Auch die Laufleistung war erschreckend gegen Kiel, denn wir sind zum wiederholten Male fünf Kilometer weniger gelaufen als der Gegner. Das darf uns als FCK gerade zu Hause auf gar keinen Fall passieren.“

FCK-Boss erklärt Aus von Schuster

Doch die 0:3-Niederlage gegen Holstein Kiel auf dem heimischen Betzenberg war nicht alleine schuld an der Freistellung.

„Wir wollten gestärkt aus der Länderspielpause rausgehen und wollten die Pause sehr gut nutzen“, erklärte Hengen. Beim Debakel gegen Holstein zeigte sich dann aber ein ganz anderes Bild: „Als Spieler oder als Trainer siehst du, wenn die Mannschaft Feuer fängt - und auf dem Betzenberg kann ich mich nicht erinnern, dass wir so ein Spiel zuletzt abgeliefert haben.“

Die Entlassung sei laut Hengen allerdings nicht planbar gewesen. „Wenn wir es geplant hätten, dann hättest du am Montag die Trennung bekannt geben und am Dienstag den Neuen vorstellen müssen“, erklärt er.

Grammozis wird Schuster-Nachfolger

Einen Nachfolger gibt es aber mittlerweile: Der frühere FCK-Profi Dimitrios Grammozis folgt nach SPORT1-Informationen beim Tabellen-13. der 2. Bundesliga auf den am vergangenen Donnerstag beurlaubten Dirk Schuster.

Der 45-Jährige wird am Sonntag einen Vertrag unterschreiben und am Montag offiziell vorgestellt. Zuerst hatte die Bild darüber berichtet.

Dazu sagte der Geschäftsführer des FCK vor dem Spiel bei SPORT1 nur: „Wir äußern uns nie zu irgendwelchen Namen oder Gerüchten.“