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Flensburg im Nordderby unter Druck

Nordderby mit besonderen Vorzeichen: Mitfavorit SG Flensburg-Handewitt steht vor der 109. Auflage des Handball-Krachers gegen den THW Kiel schon früh in der Saison unter Druck. „Es ist noch nichts verloren, wenn wir morgen verlieren, aber es würde sehr schwer werden das einzuholen“, sagte SG-Coach Nicolej Krickau in einer Medienrunde am Mittwoch. Das Heimspiel am Donnerstag (20.30 Uhr/Dyn) gegen den Kieler Erzrivalen sei für die SG deshalb ein „ganz wichtiges Spiel“.

Titelverteidiger Kiel steht nach drei Kantersiegen mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze. Flensburg verlor am Wochenende dagegen beim Champions-League-Sieger SC Magdeburg (29:31). „Kiel kommt mit großem Selbstvertrauen. Sie haben wirklich gut gespielt“, sagte Krickau: „Wir erwarten sie mit großem Druck, aber wir haben Vertrauen in unseren Kader und in unsere Heimhalle. Das wird interessant und sehr spannend.“

Aufseiten der Kieler freuen sie sich auf das Duell in der Campushalle. „Wir werden mit breiter Brust auftreten und schauen, ob wir die SG ärgern und im besten Fall die Punkte mitnehmen können“, sagte THW-Kapitän Nikola Bilyk. Und THW-Linksaußen Magnus Landin meinte: „Wir können frei aufspielen, haben weniger zu verlieren als die Flensburger.“